ISBN-13: 9783668331334 / Niemiecki / Miękka / 2017 / 72 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Note: 1,00, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren ist das Thema "Jugendkriminalitat" immer mehr in den Vordergrund der schul- und sozialpadagogischen Fachdiskussionen und der Berichterstattung der Medien getreten. Im Kindes-und Jugendalter gibt es Gewalt, sowohl im sozialen Nahraum (z.B. Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft), wie auch im offentlichen Raum (z.B. Kindergarten, Hort, Sportverein, Strae). Im sozialen Nahraum werden Kinder und Jugendliche oft zu Opfern von Gewalt, die Tater sind meist Erwachsene. Hingegen sind Kinder und Jugendliche Opfer und Tater im offentlichen Raum. In meiner Arbeit beschaftige ich mich schwerpunktmaig mit weiblicher Delinquenz, da zu diesem Thema wenige Studien vorliegen. Meist wird von Jugendkriminalitat gleich Jungenkriminalitat gesprochen. Anhand von Interviews mit straffallig gewordenen Madchen aus der Region Frankfurt, mochte ich mich durch ihre Lebensgeschichten dem Thema nahern und Praventions- bzw. Interventionsmanahmen vorstellen. Meine mich leitenden Fragestellungen bei den Interviews und dieser Examensarbeit waren: - Welche Formen von kriminellem Verhalten zeigen Madchen? - Welche okonomischen und/oder soziookonomischen Hintergrunde konnen zu kriminellen Verhalten fuhren oder gibt es keinen Zusammenhang? - Welche Vorbilder, wie Familie, "Peer-Group" oder Medien haben die weiblichen Jugendlichen? - Gibt es einen Zusammenhang zwischen Bildung und Kriminalitat? - Gibt es einen Zusammenhang zwischen intensiver Mediennutzung und Kriminalitat? - Sind Madchen eher Einzeltaterinnen oder agieren sie mehr in Gruppen? - In reinen Madchengruppen oder gemischten Gruppen? - Gibt es Praventions- bzw. Interventionsmodelle in Frankfurt? Um diese Fragen beantworten zu konnen, habe ich: - Madchen interviewt, die polizeilich erfasst, kriminell auffallig geworden