ISBN-13: 9783656593645 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 228 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sport - Medien und Kommunikation, Note: 1,7, Universitat Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Zukunft des Fuballs ist weiblich ," lautete ein Ausruf des nach wie vor amtierenden Prasidenten des Weltfuballverbandes FIFA Joseph Blatter 1995. Seither hat sich im Frauenfuball viel verandert. Der Frauenfuball und dabei insbesondere die Frauenfuball-Nationalmannschaft hat sich in den vergangenen 16 Jahren in Deutschland zu einer erkennbaren Marke gemacht. Der Prasident des Deutschen Fuball- Bundes Dr. Theo Zwanziger bestatigt den heutigen Stellenwert dieser erfolgreichen Mannschaft, indem er sagt: "Von allen Mannschaften des DFB ist die Frauenfuball-Nationalmannschaft mittlerweile ganz klar die Nummer zwei, direkt nach der Herren-Nationalmannschaft." Dass der Frauenfuball in der Bundesrepublik einen derartigen Aufstieg erfahren hat, liegt nicht zuletzt auch an seiner medialen Prasenz, die sich seit der offiziellen Zulassung dieser Sportart im Jahr 1970 stetig entwickelt hat. Erfolgreich vermarktete Sportarten, das ist zumeist das Ziel, wenn Sportarten professionell betrieben werden wollen, sind wechselseitig auch immer sehr stark mit den Massenmedien verbunden. Deshalb ist in dieser Arbeit nicht nur von Interesse, wie erfolgreich Frauenfuball in der allgemeinen Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft werden kann, sondern vielmehr noch, ob und inwiefern die Massenmedien die Entwicklung dieser Sportart unterstutzen. Diese Arbeit soll Blatters Aussage aufgreifen und die Fragestellung beantworten inwieweit die Zukunft des Fuballs weiblich ist. Dabei ist insbesondere zu klaren, welche Perspektive dem Frauenfuball medial ausgestellt werden kann. Der vorliegenden Arbeit geht folgende Annahme voraus: Der Mannerfuball als Sportart besitzt Eigenschaften, die ihn zum allgemein anerkannten Mediensport Nummer 1 machen. Wenn nun der Frauenfuball dieselben Eigenschaften erfullt, musste er sich ebenso zu einer absoluten Medien