ISBN-13: 9783668198678 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 34 str.
ISBN-13: 9783668198678 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 34 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Philosophie - Epochenubergreifende Abhandlungen, Note: 1,3, Universitat Konstanz (Philosophie), Veranstaltung: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Untersuchung wird gepruft, ob die Nikomachische Ethik" von Aristoteles und die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" von Kant vergleichbar sind, ja sogar eine homogene Moralphilosophie bilden konnten. Mehr als zweitausend Jahre trennen die beiden Philosophen Aristoteles, der ca. 384 v. Chr. geboren wurde, und Kant, der im Jahr 1724 zur Welt kam. Sie beide haben mit ihren philosophischen Werken Anerkennung und Wurde erlangt. Und trotz der grossen zeitlichen Diskrepanz ist es moglich Analogien zwischen ihren Schriften, der Nikomachischen Ethik" von Aristoteles und der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" von Kant, zu finden. Aristoteles Ethik basiert auf dem Prinzip der Eudaimonia, eine Tugendlehre, die durch die Mitte von Laster und Ubermass definiert ist. Das Gluck bzw. die Gluckseligkeit des Menschen steht im Vordergrund. Er definiert die Gluckseligkeit als, das Tatigsein der Seele gemass der vollkommensten und besten Arete (Gutheit) und das ein ganzes Leben lang. Wohin gegen Kants Ethik der Vernunft, Pflicht und einem autonomem Willen gewidmet ist. Dies spiegelt sich im Kategorischen Imperativ, einem synthetisch-praktischen Satz a priori, den er beweisen will, wider. Eine von mehreren Versionen des kategorischen Imperativs lautet: (...) handle in Beziehung auf ein jedes vernunftige Wesen (auf dich selbst und andere) so, dass es in deiner Maxime zugleich als Zweck an sich selbst gelte (...)."(GMS 438). Um die Analogien besser nachvollziehen zu konnen, wird Schritt fur Schritt jeder einzelne Begriff gepruft und verglichen. Bei fast keiner Definition der Termini ist die Herleitung oder Gewichtung fur die jeweilige Moralphilosophie dieselbe. Deshalb werden die Untersuchungen derselben Worter, trotz meiner Meinung nach ahnlicher Ak"