ISBN-13: 9783668392526 / Niemiecki / Miękka / 2017 / 32 str.
ISBN-13: 9783668392526 / Niemiecki / Miękka / 2017 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 1,7, Europa Campus (EC Europa Campus Mannheim), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Europaische Union, im Folgenden EU genannt, steckt in einer existenziellen Krise. Uber die Bewaltigung der Fluchtlingskrise sind sich die Partner nicht einig, sie befeuert den zumeist antieuropaischen Rechtspopulismus in vielen Mitgliedsstaaten, der in Grobritannien bereits zu einem Votum gegen die Mitgliedschaft des Landes in der Staatengemeinschaft gefuhrt hat. In einigen jungeren Demokratien des ehemaligen Warschauer Paktes, die erst seit dem Ende des Kalten Krieges in der EU sind, etablieren rechtsgerichtete Regierungen autokratische Strukturen, die den liberalen Statuten des Staatenbundes teilweise unvereinbar entgegenstehen. Zusatzlich bringt sich Russland in der ehemaligen sowjetischen Hemisphare als aggressiver Konkurrent der EU-Osterweiterung in Stellung und buhlt um den Einfluss auf die fruheren Satellitenstaaten des ostlichen Militarbundnisses. Zudem ist Moskau zu einem Tabubruch bereit und missachtet, wenn notig, bei seiner Expansionsstrategie territoriale Grenzen. Auerdem scheint es so, als vollfuhren die USA in Zukunft jenen Ruckzug als militarische Schutzmacht Europas, den sie bereits seit Ende des Kalten Krieges angekundigt hatten. Schlielich muss sich die EU zunehmend auch interne Kritik uber ihre undemokratische Ausrichtung gefallen lassen. Dennoch halt der Staatenbund nach wie vor an Bestrebungen fest, die Integration der Union weiter voranzutreiben, sowohl vertikal bei der weiteren inneren soziopolitischen Vertiefung als auch horizontal bei der beabsichtigten geopolitischen Erweiterung, obwohl ein Festhalten an dieser althergebrachten Strategie angesichts der oben geschilderten auen- wie innenpolitischen Umstande als wenig sinnvoll erscheint. Ausgehend von den ursprunglichen Denkmodellen einer europaischen Einigung im 20. Jahrhundert beleuchtet die Ar