ISBN-13: 9783656064329 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 80 str.
ISBN-13: 9783656064329 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 80 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Organisation und Verwaltung, Note: 1,5, Fachhochschule Nordwestschweiz (Institut fur Nonprofit- und Public Management), Veranstaltung: Nonprofit Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Stiften von Gemeinnutz ist Sinn und Zweck der Stiftung immer aussen und in der Zukunft. Davon fliesst nichts an die Stiftung zuruck, ausser dass ihre Fordertatigkeit ihr erlaubt, ihren Stiftungszweck zu verwirklichen. Aus dieser Logik heraus kann die Stiftung in der Perspektive einer Lieferanten-Kunden Beziehung betrachtet werden: Der Erfolg der Stiftung hangt entscheidend davon ab, diejenigen Lieferanten von Projekten zu finden, mit denen die von der Stiftung angestrebte Wirkung in der Gesellschaft entsteht. Aus dieser Perspektive nimmt die Stiftung nicht die Funktion eines Gebers ein, sondern bestellt durch ein Projekt eine Leistung, fur welche sie bezahlt. Daraus abgeleitet ist fur den Geschaftserfolg einer Forder-Stiftung das Maximieren der Lieferantenleistung der wichtigste Faktor. Es ging in der Untersuchung darum, fur die Beschaffung der Stiftung Analogien in anderen Branchen aufzuspuren. So stellt sich eine ahnliche Herausforderung bei der Versorgung eines Unternehmens mit Gutern, Dienst- und Arbeitsleistungen. Vielfaltige Analogien lassen sich auch beim Personalmarketing finden, wo der Anteil von guten Bewerbern erhoht und jener von ungeeigneten so weit wie moglich reduziert werden soll. Als weitere Vergleiche wurden die Suche nach einem Vermogensverwalter und das Data Mining beigezogen, bei dem Wissen aus grossen Datenbestanden herauszufiltern ist. Zahlreiche von Stiftungen geforderte Projekte enthalten einen bedeutenden Dienstleistungs-Anteil, was nicht im Voraus getestet werden kann - Informationsasymmetrie und Heterogenitat sind offensichtlich. Diese Risiken lassen sich verringern, wenn die Stiftung ihren Fokus weg vom Projekt hin zum Projekt-Trager verschiebt. Gleichzeitig eroffnen die neuen Informationstechnologie