ISBN-13: 9783639493337 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 136 str.
Seit den 1960er Jahren gibt es immer wieder Diskussionen um die Chancengleichheit von Madchen und Burschen in westlichen Schul- und Bildungssystemen. Zahlreiche psychologische Untersuchungen zu geschlechtsspezifischen Lern- und Leistungsunterschieden betreffend verschiedener Unterrichtsfacher, allem voran in Mathematik wurden angeregt und durchgefuhrt. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit, namlich die abschliessende Forderung nach mehr Chancengleichheit der Geschlechter. Bei den Herstellungsbedingungen dieser Chancengleichheit, auch Genderfairness genannt, spielen Lehrende eine zentrale Rolle. Die vorliegende explorative Untersuchung durch Befragung von uber 900 Lehrpersonen hatte das Ziel, die Einstellungen bezuglich Genderfairness von osterreichischen Lehrpersonen verschiedener Schultypen, welche SchulerInnen im Alter zwischen zehn und neunzehn Jahren unterrichten, naher zu beleuchten. Erwartungsgemass zeigten die Lehrpersonen insgesamt recht traditionelle Berufswahlerwartungen fur ihre SchulerInnen. Fur Madchen wurden vermehrt Sozial- und Gesundheits-Berufe genannt, fur Burschen technische Berufe, Handwerk und Fuhrungspositionen."
Seit den 1960er Jahren gibt es immer wieder Diskussionen um die Chancengleichheit von Mädchen und Burschen in westlichen Schul- und Bildungssystemen. Zahlreiche psychologische Untersuchungen zu geschlechtsspezifischen Lern- und Leistungsunterschieden betreffend verschiedener Unterrichtsfächer, allem voran in Mathematik wurden angeregt und durchgeführt. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit, nämlich die abschließende Forderung nach mehr Chancengleichheit der Geschlechter. Bei den Herstellungsbedingungen dieser Chancengleichheit, auch Genderfairness genannt, spielen Lehrende eine zentrale Rolle. Die vorliegende explorative Untersuchung durch Befragung von über 900 Lehrpersonen hatte das Ziel, die Einstellungen bezüglich Genderfairness von österreichischen Lehrpersonen verschiedener Schultypen, welche SchülerInnen im Alter zwischen zehn und neunzehn Jahren unterrichten, näher zu beleuchten. Erwartungsgemäß zeigten die Lehrpersonen insgesamt recht traditionelle Berufswahlerwartungen für ihre SchülerInnen. Für Mädchen wurden vermehrt Sozial- und Gesundheits-Berufe genannt, für Burschen technische Berufe, Handwerk und Führungspositionen.