ISBN-13: 9783638944014 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1, Universitat Wien (Geschichte), Veranstaltung: Estado da India, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Arbeit beinhaltet die Siedlungspolitik der Portugiesen wahrend ihrer exzessiven Seefahrerpolitik im 15. und 16 Jhd. Und die Portugiesen waren dafur bekannt, dass sie eigentlich nur gewissen Hafenstadten siedelten und nicht weitere Eroberungszuge ins Innere machten. Das unterschied sie von den Briten und von den Hollandern. Die Ausnahme stellen Brasilien dar, das aber hier nicht weiter untersuch wurde., Abstract: Portugal war eine Seefahrernation, pradestiniert wie kaum ein andere in der Zeit des beginnenden 15. Jahrhunderts. Eine knappe Million Einwohner waren nicht viel, um eine grosse Kolonisierung durchzufuhren. Dazu waren die Seefahrten meist privat finanziert (Genuesen und Fugger) und da diese nur an der kurzfristigen Erkundung Interesse hatten, stellt sich die Frage, inwieweit dies Einfluss auf die generelle portugiesische Siedlungspolitik hatte. Des weiteren interessiert uns die Frage, welche Motive hinter der Siedlungspolitik Portugals standen bzw. welche Unterschiede es in der Kolonial- und Siedlungspolitik in Brasilien und Asien gab. Ziel der portugiesischen Expeditionen war es nicht, unbekannte Teile der Welt zu entdecken, sondern neue Wege zu langst entdeckten Teilen der Welt zu finden. Der Weg war das Ziel" (vgl. Bruhne, Wolfgang, Kreuzzug und Asienhandel. Genua, Portugal und die europaische Expansion 1290 - 1520, in: Jahrbuch fur Aussereuropaische Geschichte). Ausgehend von den dafur notwendigen Vorraussetzungen, die wir im ersten Kapitel erortern werden, werden wir im weiteren Verlauf dieser Arbeit auf die eingangs gestellten Fragen eingehen. Zu diesem Zweck werden wir die politischen und demographischen Bedingungen sowie die wirtschaftlichen Verflechtungen und die Handelssituation Portugals im"