ISBN-13: 9783842871120 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 124 str.
ISBN-13: 9783842871120 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 124 str.
Momentan erleben wir eine Veranderung der Medienlandschaft. Der anhaltende Trend sozialer Medien, wie zum Beispiel Facebook, verandern die Art der Wahrnehmung von originaren Medieninhalten und Unternehmenskommunikation. Der Informationsdialog findet nun nicht mehr in eine Richtung, hin zu den Rezipienten, sondern bidirektional zwischen Unternehmen und Kunden sowie offentlich zwischen weiteren Interessierten statt. Aus dem passiven Rezipienten der klassischen Medien wird ein aktiver Medienmacher und Multiplikator. Der Medienwandel von einem Empfangermodell hin zu einem bidirektionalen Dialogmodell wurde erst durch die vom Internet ausgeloste Medienrevolution moglich. Das Internet wird hierbei nicht als ein einzelner Medienkanal, sondern als eine Vielzahl von Medienkanalen wahrgenommen. Dies ist liegt nicht nur an der Fulle der Medien, die im Internet prasent sind, sondern auch daran, dass viele Nutzer zu Medienschaffenden werden. Aus einem vorwiegend passiven Medienkonsumenten, bei den klassischen Medien, wurde ein aktiver Medienmacher, der die neu hinzugekommenen Medienkanale mit Informationen und Inhalten fullt. Frei nach Andy Warhol, der einst sagte, jeder Mensch konne fur 15 Minuten ein Star sein. Dieser Ausspruch ist heute, vorrangig durch das Internet mit all seinen Moglichkeiten, Realitat geworden. Jeder kann zum Star werden, sei es fur 15 Minuten oder fur die Ewigkeit. Printmedien haben seit Jahren mit rucklaufigen Absatzzahlen zu kampfen und verlieren so an Reichweite. Ihnen wird damit gleichzeitig auch Aufmerksamkeit entzogen. Es ist anzunehmen, dass die entzogene Aufmerksamkeit den oben erwahnten neuen Kanalen zu Gute kommt. Fur Unternehmen, die Medien zum Transport ihrer Unternehmensbotschaften verwenden, ist die Kernfrage in diesem Zusammenhang, ob sie uberhaupt noch ihre Zielgruppen mittels Nutzung klassischer Medien erreichen. Die Antwort auf diese und weitere anzustellende Fragen, gibt der Autor in Bezug auf Chris Andersons Long Tail Theorie sowi