ISBN-13: 9783639384048 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 164 str.
Experten prognostizieren eine einhergehende Zunahme von Menschen mit Demenz. Wenn nahe Angehorige an ihre Grenzen bei der hauslichen Versorgung stossen, stehen sie vor einer Vielzahl von Versorgungsangeboten. Schlechte Erfahrungen Angehoriger mit Pflegeheimen sorgen fur die Suche nach alternativen, wie der Wohngemeinschaft fur Menschen mit Demenz, in der Angehorige eine besondere Rolle einnehmen. Da nur wenige empirische Befunde zu dieser Thematik vorliegen, wurden drei leitfadengestutzte Interviews mit nahen Angehorigen von Menschen mit Demenz gefuhrt. Die vorliegende Studie beruht auf einer qualitativen Untersuchung. Bisherige Ergebnisse der Autorin lassen die Hypothese zu, dass ein Versorgungswechsel aus dem hauslichen Umfeld in eine Wohngemeinschaft zu einem Abbau des Belastungserlebens von Angehorigen fuhrt. Auch konnte ermittelt werden, dass das schlechte Gewissen, welches Angehorige durch den Ubergang ihres Angehorigen in eine andere Versorgungsform haben, durch den Ubergang der demenziell Erkrankten in einer Wohngemeinschaft fur Menschen mit Demenz verschwindet. Der Gedanke ein Zuhause" fur den Erkrankten gefunden zu haben tragt wesentlich zu dieser Entwicklung bei."
Experten prognostizieren eine einhergehende Zunahme von Menschen mit Demenz. Wenn nahe Angehörige an ihre Grenzen bei der häuslichen Versorgung stoßen, stehen sie vor einer Vielzahl von Versorgungsangeboten. Schlechte Erfahrungen Angehöriger mit Pflegeheimen sorgen für die Suche nach alternativen, wie der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz, in der Angehörige eine besondere Rolle einnehmen. Da nur wenige empirische Befunde zu dieser Thematik vorliegen, wurden drei leitfadengestützte Interviews mit nahen Angehörigen von Menschen mit Demenz geführt. Die vorliegende Studie beruht auf einer qualitativen Untersuchung. Bisherige Ergebnisse der Autorin lassen die Hypothese zu, dass ein Versorgungswechsel aus dem häuslichen Umfeld in eine Wohngemeinschaft zu einem Abbau des Belastungserlebens von Angehörigen führt. Auch konnte ermittelt werden, dass das schlechte Gewissen, welches Angehörige durch den Übergang ihres Angehörigen in eine andere Versorgungsform haben, durch den Übergang der demenziell Erkrankten in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz verschwindet. Der Gedanke ein „Zuhause" für den Erkrankten gefunden zu haben trägt wesentlich zu dieser Entwicklung bei.