ISBN-13: 9783531162294 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 262 str.
Anhang). Vergleicht man das Missverh] altnis zwischen hohen zu niedrigen Qualifkationen ( Upgrading ) mit demjenigen zwischen dem hoc ] hsten und niedrigsten zu den mittleren Quali?kationen ( Polarisierung ), so zeichnet sich der Wissenssektor besonders durch eine Ungleichverteilung zwischen - hen und niedrigen Quali?kationen aus. Fur ] alle L] ander und Messzeitpunkte nach 1985 gemeinsam sind etwa viermal mehr hoch- als geringquali?zierte Personen im Wissenssektor beschaftigt, wahrend das Verhaltnis von hohen ] ] ] bzw. niedrigen zu mittleren Quali?kationen nur etwa zwei zu eins betr] agt. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft sind aber beide Missverhaltnisse im ] Wissenssektor starker ausgepragt. ] ] Eine nur nach vier Quali?kations- bzw. Berufsgruppen di?erenzierte - trachtung der Beschaftigung in Sektoren erlaubt keine endgultige Prufung ] ] ] derRichtigkeiteinerEntwicklunginRichtung Nicht-Routine -Besch] aftigung, wie sie Autor et al. (2003, 2006) vorgeschlagen haben. Nichtsdestotrotz w- sen die meines Wissens einzigen landervergleichenden Daten nach, dass ] sich der Wissenssektor von der ubrigen Wirtschaft im Hinblick auf die ] Quali?kations- und Berufsstruktur deutlich unterscheidet. Sowohl das V- h] altnis von hochquali?zierter zu niedrigquali?zierter Besch] aftigung als auch dasjenigen zwischen Nicht-Routine- und Routinebeschaftigung ist im ] Wissenssektor unausgeglichener als die entsprechenden Verh] altnisse in der ubrigen ] Wirtschaft. Die Upgradinghypothese und Polarisierungshypothese konnen somit zumindest beide nicht verworfen werden."