ISBN-13: 9783640159833 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 2,0, Universitat Leipzig (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die Europaische Union, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist nicht all zu lange her, gegen Ende 2005, da schlug der Erdgasstreit zwischen Russland und der Ukraine hohe Wellen. Vehement versuchte Russland seit Anfang der 1990er Jahre mit der sukzessiven Erhohnung der Erdgaspreise sowie durch Umgehungspipelines den wirtschaftlichen und vor allem aber auch den politischen Druck auf die Ukraine zu erhohen. Der Streit eskalierte erneut mit Einstellung der russischen Erdgaslieferungen an die Ukraine zum 1. Januar 2006. Jedoch fuhrte, wie schon einige Male zuvor, die ukrainische Kontrolle uber die Transitpipelines gen EU zu einer Pattsituation. Und daran wird sich auch mit den russischen Umgehungspipelines durch Polen (Jamal-Pipeline) und die Ostsee (fertiggestellt bis 2010) nichts andern, da selbst dann noch zwei Drittel der russischen Exporte die Ukraine passieren mussten (Pleines 2006: S.46f). Kritik an Russland lie nicht lange auf sich warten - vor allem aus den europaischen Hauptabnehmerstaaten, die im Schnitt immerhin bis zu einem Drittel der vertraglich vereinbarten Gasmenge im Zeitraum des Erdgas-Stopps einbuen mussten. Und in Anbetracht der Tatsache, dass der EU-Bedarf an importierten Energierohstoffen weiter steigen wird - bis 2030 auf 70 % und davon voraussichtlich 60 % (Gas) aus Russland - zeigt sich innerhalb der EU eine zunehmende Sensibilisierung bezuglich des Themas Energiesicherheit (Schneider; von Harbou 2007: S. 1) Zu Beginn beschaftigt sich diese Ausarbeitung daher mit den Grunden fur die gewachsene Aufmerksamkeit auf die Energieversorgungssicherheit der EU, um dann Schrittweise einer gemeinsamen EU-Energiepolitik naher zu kommen. Der Kernpunkt liegt hierbei auf den Leitlinien fur eine EU-Energieauenpolitik und den bisherigen Fort