ISBN-13: 9783640249411 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,3, Universitat zu Koln (Wirtschaftspolitisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar Geldtheorie und Geldpolitik, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Transmissionsmechanismus wird in der Geldtheorie der Prozess bezeichnet, durch den geldpolitische Entscheidungen der Zentralbank (ZB) auf realwirtschaftliche Groen wie das Wirtschaftswachstum (BIP) und Preise (Inflationsrate) wirken. Den Weg, den ein solcher Impuls beschreitet, wird als Transmissionskanal bezeichnet. Ein Transmissionskanal versucht also die Kausalitatsbeziehungen zwischen den betroffenen volkswirtschaftlichen Groen (z. B. Zinssatze, Guterpreise, Wechselkurse) von einem monetaren Impuls bis hin zum geldpolitischen Endziel (z.B. Preisniveaustabilitat) darzustellen. Welchen praktischen Nutzen hat nun das Wissen uber den Transmissionsprozess in der Geldpolitik? Das Wissen uber welche Wege sich ein monetarer Impuls auf die Realwirtschaft ubertragt ist unerlasslich um richtige geldpolitische Entscheidungen zu treffen. Sowohl das Operating Target als auch das Zwischenziel und die zu erwartenden Verzogerungen sind davon abhangig welche volkswirtschaftlichen Groen von einem monetaren Impuls tangiert werden. Das Thema ist also von auerordentlicher praktischer Relevanz und daher auch ein zentraler Bestandteil geldtheoretischer Forschung. Die Forschung konnte hier einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer besseren Zentralbankpolitik liefern. Trotz aller theoretischen und empirischen Anstrengungen auf diesem Gebiet konnten die Ablaufe zwischen monetarem Impuls und realwirtschaftlichem Endziel noch nicht befriedigend geklart werden; sondern sind vielmehr Gegenstand heftiger Kontroversen. In dieser Arbeit sollen die wichtigsten Transmissionskanale dargestellt und voneinander abgegrenzt werden. Da der Kreditkanal in den meisten Lehrbuchern nur stiefmutterlic