ISBN-13: 9783838665153 / Niemiecki / Miękka / 2003 / 130 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 1,7, Westsachsische Hochschule Zwickau, Standort Zwickau (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Gang der Untersuchung: In den letzten Jahren zog eine regelrechte Auslagerungswelle durch die meisten Branchen der Wirtschaft. Dies ist zuruckzufuhren auf den immer starker werdenden Wettbewerbsdruck. Aufgrund der zunehmenden Globalisierung und nicht zuletzt wegen der Einfuhrung der europaischen Wahrungsunion und der damit erleichterten internationalen Vergleichbarkeit gleichartiger Guter oder Dienstleistungen wachst auch auf internationaler Ebene der Konkurrenzdruck. Aus diesen Grunden heraus sind die Unternehmen bemuht, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren und durch die Auslagerung unrentabler Randbereiche die Wirtschaftlichkeit zu verbessern und die Unternehmensstruktur zu verschlanken. Im Gegenzug kann es sich aber auch als vorteilhaft erweisen, strategisch wichtige Produktionsprozesse in die eigene Wertschopfungskette zu integrieren. Der Fachbegriff fur unternehmerische Uberlegungen dieser Art wird Make-or-Buy genannt, das heisst, man steht vor der Wahl zwischen Eigenherstellung oder Fremdbezug. Ergebnis dieser Betrachtungen ist das in der Praxis haufig auftretende Outsourcing. In Folge dessen kommt es zu Produktionsverlagerungen, zum Teil auch ins Ausland, Belegschaftsabbau sowie der Neuordnung von Zulieferbeziehungen. Insourcing spielt in der Praxis nicht so oft eine Rolle und tritt deshalb im Rahmen dieser Arbeit ebenfalls in den Hintergrund. Wahrend anfangs eher kurzfristige Make-or-Buy-Vergleiche zur Abdeckung vorubergehender Auftragsspitzen im Mittelpunkt standen, haben diese Entscheidungen mittlerweile strategischen Charakter angenommen. In der Praxis wurden auch negative Erfahrungen mit Outsourcing gemacht, weil man die Risiken unterschatzte und die Make-or-Buy-Analyse nicht sorgfaltig genug durchfuhrte. Das kann im schlimms