ISBN-13: 9783640943487 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,0, Technische Universitat Dresden (Fakultat Wirtschaftswissenschaften insb. VWL), Veranstaltung: Seminar "Bildung und Humankapital," Sprache: Deutsch, Abstract: In einer offenen Volkswirtschaft spielen Mobilitat und Flexibilitat eine entscheidende Rolle fur die internationalen Wirtschaftsbeziehungen: Nicht nur ein Groteil unserer Konsumguter wird aus allen Teilen der Welt importiert und - v.a. in Deutschland - eigene Produktion in viele Lander exportiert, sondern es sind auch die Menschen selbst, die international mobil sind. Vor allem fur qualifizierte Fachkrafte ist es von immer groerer Bedeutung, spontan den Standort wechseln zu konnen. Im Ausland zu studieren, zu arbeiten oder auch einfach zu leben, wird von global agierenden Unternehmen gefordert, von Stiftungen gefordert und von der Gesellschaft hochgradig respektiert. Mehrere Fremdsprachen zu sprechen und sich in anderen Kulturkreisen heimisch zu fuhlen, ist nicht nur fur die eigene Karriere forderlich, sondern erzeugt auch Prestige und Ansehen. Nicht selten fuhrt ein Auslandsaufenthalt dazu, dass das vormals fremde Land zur neuen Heimat erklart wird, weil bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen eine Ruckkehr unattraktiv erscheinen lassen. Dieses Phanomen ist zwar fur das Individuum und fur internationale Unternehmen vorteilhaft, doch wie ist es um das Heimatland bestellt, das viel in ein gutes Bildungssystem investiert und diese internationale Mobilitat finanziell begunstigt hat? Ist dieses Abwandern von Fachkraften fur den Staat negativ zu bewerten und konnen dabei volkswirtschaftliche Entwicklungsprozesse gehemmt werden? Vorherrschend ist die Auffassung, dass die Abwanderung von Humankapital mehr Kosten verursacht, als sie nutzt. Dafur gibt es, wie nachfolgend gezeigt wird, auch gute Grunde. Allerdings setzt sich die vorliegende Arbeit kritisch mi