ISBN-13: 9783640557868 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 100 str.
ISBN-13: 9783640557868 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 100 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,0, Europa-Universitat Flensburg (ehem. Universitat Flensburg) (Institut fur Psychologie, Abteilung Gesundheitspsychologie und Gesundheitsbildung), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit analysiert aus salutogenetischer Sicht die Entstehung suchtigen Tabakkonsums und geht der Frage nach, warum es einigen Personen leichter gelingt, ihr Risikoverhalten aufzugeben, wahrend andere notorisch ruckfallig werden. Ziel der Arbeit ist es, die traditionell dichotom und pathologisch ausgerichtete Perspektive auf 'Tabakkonsum' zu erweitern und neue Impulse fur das Beratungsangebot zu geben. Zentrale Punkte sind, dass Rauchen als Verhalten und die Zigarette als Objekt fur Raucher in erster Linie als Ressource fungieren. Dafur wird das Risikoverhalten im Kontext der Entwicklungsaufgaben der Lebensphasen, in der das Verhalten anfanglich praktiziert wird, sowie im Spiegel der Identitatsbildung analysiert. Es wird verdeutlicht, dass Rauchen als Verhalten bzw. die Zigarette als Objekt einer individuell spezifischen Bedeutungszuschreibung unterliegen. Diese folgt einem Kontinuum mit zunehmender Intensitat von selbstrelevanten Aspekten und bedingt dadurch individuell unterschiedliche Affinitaten: Das eine Extrem kennzeichnet ein situativ euthymes Raucherleben. Der andere Pol ist durch ein Raucherleben markiert, welches identitatsrelevante und emotionsregulierende Funktionen erfullt. Zwischen den Polen befinden sich in unterschiedlicher Intensitat Raucherleben, die z.B. an Teilidentitaten gebunden und somit zeitlich begrenzt sind. Je intensiver Rauchen als Verhalten mit zentralen identitatsrelevanten Aspekten und Emotionen ursachlich verknupft wurde, desto hoher ist die Wahrscheinlichkeit eines 'unerklarlichen' Ruckfalls/notorischer Ruckfalligkeit, und zwar so lange, bis die individuelle Bedeutungszuschreibung dem Betroffenen bewusst ist. Besonders bei notorisch