ISBN-13: 9783639485882 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 180 str.
Das rasante Bevolkerungswachstum der jungeren Vergangenheit wirft nicht nur anthropozentrische Probleme auf, sondern betrifft auch die Natur, da es fur die Erhaltung der Okosysteme der Erde, die wiederum Bedingung sind fur menschliches Leben, entscheidend ist, wie viele Menschen in einem Areal leben. Aus ethischer Sicht sind Bemuhungen um den Erhalt des Lebensraumes fur zukunftige Generation nur dann relevant, wenn wir menschlichem Leben einen Wert zusprechen. Daher werden folgende Fragen aufgeworfen: Hat menschliches Leben einen Wert? Wenn ja, kann es angesichts dieses Wertes eine Uberbevolkerung geben? Kann ein Bevolkerungsoptimum bestimmt werden? Zur Beantwortung werden zunachst demographische Aufzeichnungen herangezogen, welche die Entwicklung der Bevolkerungszahlen zeigen. Eine Beeinflussung dieser Zahlen durch bevolkerungspolitische Massnahmen und viele unserer Handlungen wirken sich auf die Konstellation zukunftig lebender Menschen aus. Daher wird eruiert, ob zukunftig Lebende uns gegenuber Rechte haben und ob wir diese Menschen durch unsere Handlungen uberhaupt schadigen konnen, wenn ihre Existenz, Zahl und Identitat von unseren Aktivitaten abhangen. Zur Losung der Probleme wird eine Schwellenwertkonzeption der Schadigung vorgestellt und um die Frage nach einem Bevolkerungsoptimum zu klaren, sollen die Tragfahigkeit der Erde und der Utilitarismus herangezogen werden."
Das rasante Bevölkerungswachstum der jüngeren Vergangenheit wirft nicht nur anthropozentrische Probleme auf, sondern betrifft auch die Natur, da es für die Erhaltung der Ökosysteme der Erde, die wiederum Bedingung sind für menschliches Leben, entscheidend ist, wie viele Menschen in einem Areal leben. Aus ethischer Sicht sind Bemühungen um den Erhalt des Lebensraumes für zukünftige Generation nur dann relevant, wenn wir menschlichem Leben einen Wert zusprechen. Daher werden folgende Fragen aufgeworfen: Hat menschliches Leben einen Wert? Wenn ja, kann es angesichts dieses Wertes eine Überbevölkerung geben? Kann ein Bevölkerungsoptimum bestimmt werden? Zur Beantwortung werden zunächst demographische Aufzeichnungen herangezogen, welche die Entwicklung der Bevölkerungszahlen zeigen. Eine Beeinflussung dieser Zahlen durch bevölkerungspolitische Maßnahmen und viele unserer Handlungen wirken sich auf die Konstellation zukünftig lebender Menschen aus. Daher wird eruiert, ob zukünftig Lebende uns gegenüber Rechte haben und ob wir diese Menschen durch unsere Handlungen überhaupt schädigen können, wenn ihre Existenz, Zahl und Identität von unseren Aktivitäten abhängen. Zur Lösung der Probleme wird eine Schwellenwertkonzeption der Schädigung vorgestellt und um die Frage nach einem Bevölkerungsoptimum zu klären, sollen die Tragfähigkeit der Erde und der Utilitarismus herangezogen werden.