ISBN-13: 9783836652308 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 232 str.
ISBN-13: 9783836652308 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 232 str.
Im Zuge der Liberalisierung hat der europaische Luftverkehrsmarkt bedeutende Veranderungen erfahren. So sind in den letzten Jahren standig neue Fluggesellschaften auf den Markt getreten. Groe Aufmerksamkeit ziehen dabei vor allem die so genannten Low-Cost-Carrier auf sich, die mit vollig neuen Konzepten und niedrigen Flugpreisen um Kunden werben und deren Segment sich eines jahrlichen Passagierzuwachses erfreut. Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes ist aufgrund der gunstigen oder gar kostenlosen Landegebuhr das Anfliegen von dezentralen oder regionalen Flughafen. Deutschland bietet Low-Cost-Carriern alternative Flughafenstandorte, unter ihnen ehemalige Militarflughafen, die sich grotenteils im landlichen Raum befinden und die fur die jeweilige Region einen hohen okonomischen Stellenwert besaen. Der Flughafen Frankfurt Hahn im Hunsruck ist ein Beispiel eines solchen Konversionsflughafens. Er wurde infolge des Truppenabbaus des US-Militars Anfang der 1990er Jahre zum groten Konversionsprojekt des Landes Rheinland-Pfalz. Die Bewaltigung der wirtschaftlichen und strukturellen Folgen der Konversion war eine wichtige Aufgabe der Kommunen und des Landes. Mit der Einbindung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair im April 1999 ist der Flughafen Hahn dank des hohen Passagierzuwachses in wenigen Jahren zu einem zugkraftigen Motor fur Wirtschaft, Tourismus und Infrastruktur der Region geworden. Das enorme Passagierwachstum verdankt er vor allem der Tatsache, dass er von Ryanair als Basis gewahlt wurde und deren Streckennetz ab Hahn seitdem immer weiter ausgebaut wurde. Bis Ende Oktober 2006 umfasste allein das Streckennetz von Ryanair ab Hahn schon 42 Flugziele und bereits bis 2012 werden uber zehn Millionen Passagiere erwartet. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zum einen, einen Einblick in den veranderten Luftverkehrsmarkt durch die Etablierung von Low-Cost-Carriern aufzuzeigen und zukunftige Entwicklungen und Herausforderungen zu benennen. Zum anderen soll