ISBN-13: 9783638694346 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 80 str.
ISBN-13: 9783638694346 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 80 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,7, Universitat Hamburg (Department fur Wirtschaft und Politik), 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Was wir uber unsere Gesellschaft, ja uber die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien." Diese schlichte Feststellung des Systemtheoretikers Niklas Luhmann bringt es auf den Punkt: um sich ein Bild uber unsere Umwelt zu machen, um informiert zu sein, sind wir in unserer modernen Welt mehr denn je auf die Massenmedien angewiesen. Damit kommt den Medien eine besondere Verantwortung gegenuber ihren Nutzern zu. Hierfur sind sie auf die Vermittlungsleistung durch Massenmedien angewiesen, was neben der Verantwortung sowie der Kontrollfunktion, die den Medien zugeschrieben wird, auch eine nicht zu unterschatzende Machtfulle beinhaltet. In Deutschland werden die Medien immer wieder als 'vierte Gewalt' tituliert, und der Anteil, den sie am taglichen Leben haben, untermauert diese Vermutung: durchschnittlich 600 Minuten pro Tag konsumieren Erwachsene ab 14 Jahren Massenmedien, wovon 220 Minuten auf das Fernsehen entfallen, jedoch nur 28 Minuten auf die Tageszeitung. Die Vermutung, dass ein Groteil der Bevolkerung sich uber das Fernsehen informiert, liegt nahe und war einer der Ausgangspunkte fur diese Arbeit. Von besonderem Interesse fur mich ist die Frage, inwieweit das Fernsehen bei Bundestagswahlen nicht nur eine informierende und strukturierende Funktion innehat, sondern ob das Fernsehen, wie manchmal vermutet wird, Wahlen (mit-)entscheiden kann. Konnen sich die Burger darauf verlassen, alle relevanten Informationen, die sie zur Bildung einer Meinung benotigen, von den Medien zur Verfugung gestellt zu bekommen? "Darf man den Medien trauen?," fragte die renommierte Wochenzeitung 'Die Zeit' im Januar 2006. Diese Frage stellt einen weiteren Ansatzpunkt der Arbeit dar. Wir sind in unserer Meinungsbildung abhangig davon, was wir wissen,