ISBN-13: 9783640420636 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 132 str.
ISBN-13: 9783640420636 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 132 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,0, Leuphana Universitat Luneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Interpersonelle Kommunikation in Organisationen dient u. a. dem Aufbau von Beziehungen. In den letzten Jahren nimmt die interpersonelle Textkommunikation besonders in der Form von EMails in den Organisationen immer mehr zu. Ein Groteil der Telefonkontakte und direkten Gesprache von Angesicht zu Angesicht werden inzwischen von der EMail ersetzt. Daraus folgt, dass die schriftliche Kommunikation verstarkt Einfluss auch auf die Arbeitsprozesse und Beziehungsbildung in Organisationen nimmt. Die vorliegende Arbeit soll anhand der Funktionen und Rahmenbedingungen von interpersoneller Textkommunikation in Organisationen diesen Einfluss beleuchten, um von da ausgehend sich dem beziehungsrelevanten Phanomen 'Vertrauen' zuzuwenden. In dem Bereich der Medientheorien werden Bedenken geauert, dass schriftliche und computervermittelte Kommunikation aufgrund ihrer Schriftlichkeit in der Ubermittlung von beziehungsrelevanten Inhalten stark eingeschrankt ist, da in dieser Kommunikationsform neben den verbalen auch keine nonverbalen Kommunikationskanale zur Verfugung stehen. Andere Medientheorien wiederum widersprechen dieser Sichtweise. Sie gehen davon aus, dass sich die kommunizierenden Organisationsmitglieder in ihrem Verhalten und ihrer Wahrnehmung der Situation und den gegebenen Moglichkeiten anpassen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich die Textkommunikation in Organisationen den Gegebenheiten anpasst und auf den Aufbau und Erhalt von Beziehungen auswirkt. Ein interessanter Aspekt von Beziehungen in Organisationen ist in diesem Zusammenhang das Phanomen 'Vertrauen'. Zum einen ist Vertrauen ein wichtiges Element, das Arbeitsprozesse in Organisationen vereinfacht, Kosten spart und Arbeitszufriedenheit verbessert. Zum anderen sind insbesondere beziehungsrelevante Elemente fur die Bildung