1. Vorüberlegungen: Zum Fortschritt der Wissenschaften.- 2. Einleitung: Über Perspektiven der Kritik.- 3. Naturwissenschaftlich-technische ‘Supertheorien’ als Hintergrund der Luhmannschen Soziologie.- 3.1. Der Begriff des Systems und die Leitdifferenzen der Systemtheorie.- 3.1.1. Ganzes — Teil; mechanisches und organisches System.- 3.1.2. Geschlossenes System — Offenes System.- 3.1.3. Selbstorganisation — Autopoiese.- 3.2. Evolutionsbegriff und Leitdifferenzen der Evolutionstheorie.- 4. Luhmanns analogisch-synthetisierender Theorietransfer.- 4.1. Aspekte des Wissenschaftsdualismus im Zusammenhang sozialwissenschaftlicher Grundlagenauseinandersetzungen.- 4.2. Zur Legitimation des Theorietransfers mittels Komplexität.- 4.3. Zur Emergenz von Ordnungsniveaus und der Analogieproblematik.- 4.4. ‘Funktionale Äquivalente’ als Analyse- und Erklärungsmodelle.- 4.4.1. Organische Evolution und soziale Systemevolution.- 4.4.2. Entropie, Reduktion von Komplexität und gesellschaftliche Ordnung.- 4.4.3. Autopoiesis — eine Theorie der Selbstorganisation organischer und gesellschaftlicher Systeme.- 5. Universale soziologische Theorie auf der Basis naturalistischer Epistemologie?.- 5.1. Evolutionäre Erkenntnistheorie und Radikaler Konstruktivismus.- 5.2. Im Spiegelkabinett der Selbstbeschreibungen.- 5.3. Probleme erkenntnistheoretischer Zirkularität und die Wende zur postmechanizistischen Wissenschaft.- 6. Interpenetration und Co-Evolution sinnprozessierender Systeme.- 6.1. Zur Problematik von Luhmanns Autopoiesis-Begriff im Kontrast zu Maturanas ‘bio-soziologischen’ Überlegungen.- 6.2. Interpenetration bei Parsons.- 7. Die Marginalisierung der Individuen im Vergesellschaftungsmechanismus der doppelten Konditionierung.- 7.1. Das Hobbes’sche Ordnungsproblem und die Systemtheorie.- 7.2. Aspekte der Engführung des Selbstorganisationsgedankens zu einem Modell bewußtseinsloser, subjektfreier Vergesellschaftung.- 8 Die gesellschaftliche Evolution und die Führungsrolle funktionaler Systeme.- 8.1. Gesellschaft als Residualkategorie und das Primat funktionaler Subsysteme.- 8.2. Systemtheoretische Paradoxien gesellschaftlicher Selbstbeschreibung.- 8.3. Die evolutionäre Sequenz von segmentärer, hierarchischer und funktionaler Differenzierung.- 8.4. Die Weltgesellschaft — Evolutionäres Telos, Fiktion oder Ralität?.- 9. Die Exteriorität ‘natürlicher’ Umwelt im Verhältnis zur systeminternen ökologischen Kommunikation.- 9.1. Programmatische Bemühungen um ökologische Theorie.- 9.2. Die Restriktion des Ökologischen in der Theorieanlage Luhmanns.- 9.3. Umwelt und ökologische Kommunikation.- 9.4. Selektive und diffuse ökologische Resonanz in funktionalen Systemen und sozialen Bewegungen.- 9.5. Ökologische Vernunft & Ethik und das Primat der Systemrationalität.- 9.5.1. Azentrizität und ökologische Vernunft.- 9.5.2. Selbstreferenz und Umwelt-Ethik.- 10. Resümee: Zum theoretischen Umgang mit Realität.- 11. Ausblick: Über Konturen sozioökologischer Theorie.- 11.1. Überleitung: Von der Kritik zur Innovation.- 11.1.1. Exkurs zur Erbmasse des dialektischen Materialismus.- 11.1.2. Rationalität — Destruktivität und die Angebote der Theorie.- 11.2. Erkenntnisziele sozioökologischer Theoriebildung.- 11.3. Fortschrittsparadigma und Naturbeherrschung.- 11.3.1. Exkurs zur Irreduzibilität der ökologischen Krise auf die Dichotomie von Kapital und Arbeit.- 11.4. Leitgedanken zur Neukonzeptualisierung des sozio-ökologischen Verhältnisses.- 11.4.1. Zur heuristischen Blockade des System/Umwelt-Modells durch Prämissen der Luhmannschen Theorie.- 11.4.2. Überlegungen zur Synthese und programmatischen Wende.- 11.5. Natur & Gesellschaft vs. System & Umwelt.- 11.6. Selbstorganisation zwischen Systemtheorie und Dialektik.- 11.7. Ökosystem, Co-Evolution und menschliche Gesellschaft.- 11.7.1. Exkurs zum Begriff der Produktivkraftentwicklung.- 11.7.2. Prekäre Konsequenzen der Evolution des Menschen.- 11.7.3. Sozioökologie des Menschen im Modell.- 11.7.3.1. Exkurs zur Problematik des ‘naturalistischen’ Fehlschlusses.- 11.7.3.2. Sozioökologische Risiken der gesellschaftlicher Entwicklung.- 11.8. Gesellschaftliche Praxis & ökologische (Un)Vernunft.- 11.8.1. Repräsentative und generative Wahrheit.