ISBN-13: 9783640979707 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 104 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,3, Universitat Potsdam (Lehrstuhl Organisation/Personal), Sprache: Deutsch, Abstract: Unternehmen agieren heute auf dynamischen Markten, die durch stetigen Fortschritt und strukturelle Veranderungen gekennzeichnet sind. Dabei werden Arbeitsgefuge flexibilisiert und die Beschaftigungssicherheit nimmt ab. (Vgl. Wittwer (o.A.), S.10) Uberdies werden die Aufgaben der Mitarbeiter komplexer und der Anpassungsdruck an neue Anforderungen wachst. Jugendliche, die heute ihre Ausbildung beginnen, werden dies im Laufe ihrer Berufsbiografie vermehrt erleben. (Vgl. Koch (2005), S. 91) Die Personalentwicklung steht damit vor komplexen Herausforderungen. Ihre Qualifizierungen sollen sowohl der Wettbewerbsfahigkeit des Unternehmens dienen, als auch die Mitarbeiter mit Qualifikationen versorgen, die auerhalb des Unternehmens ebenfalls attraktiv sind. (Vgl. Becker(2004), Sp. 1505) Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, an welchen Mastaben sich die Definition von Bildungszielen orientieren kann. Solche Richtmae soll gegenwartig das Berufskonzept vorgeben, das in erster Linie die Bundelung von Qualifikationen umfasst. Diesem Prinzip folgt auch die berufliche Erstausbildung und vermittelt vorrangig fachliches Wissen, das jedoch in der gegenwartigen Arbeitswelt schnell veraltet oder durch andere Fahigkeiten erganzt werden muss. (Vgl. Kraus (2006), S. 265) Dieser fachliche Fokus bedarf daher einer Erganzung. Der starkenbasierte Ansatz, bei dem die Potenziale des Individuums zum Orientierungspunkt werden, konnte diese zusatzliche Komponente darstellen. Eine solche Ausrichtung der Personalentwicklung bietet dem Arbeitnehmer die Chance, seinen Werdegang basierend auf naturlichen Talenten und Starken zu gestalten. In Kombination mit Fachwissen ware die Grundlage geschaffen, um im aktuellen Arbeitsumfeld zu bestehen. Unternehmen stehen mithilfe der Starkenbasierung Mitarbeiter zur Verfugung, die