ISBN-13: 9783638946049 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 148 str.
ISBN-13: 9783638946049 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 148 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, 68 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Soziale Arbeit mit Jugendlichen in Deutschland befindet sich derzeit in einer Phase der Neufindung. Durch die hohe Zuwanderung von Auslandern seit den 1960er Jahren bildeten sich in Deutschland zahlreiche Kulturkreise. Eine der Besonderheiten einer jeden Kultur ist der unterschiedliche Stellenwert der Religion, wobei sich auch hier die Kulturen oftmals innerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft stark unterscheiden. Damit existiert in Deutschland derzeit ein groer Pool an verschiedenartigen religiosen Auspragungen, die ihre jeweils eigenen Anforderungen an die deutsche Gesellschaft stellen. Vor allem der muslimische Kulturkreis ist stark vertreten. Mit einer uberdurchschnittlichen Geburtenrate und einem daraus resultierend hohen Anteil an muslimisch gepragten Jugendlichen sieht sich die deutsche Soziale Arbeit speziellen Herausforderungen gegenubergestellt. Diesbezuglich ist eines der priorisierten Ziele der Sozialen Arbeit - neben einer multikulturellen Gesellschaft, in der die verschiedenen Kulturen parallel existieren - auch eine interkulturelle Gesellschaft durch ihr Engagement zu fordern. In dieser sollen die verschiedenen Kulturen miteinander in Interaktion treten, damit sich so die Moglichkeit einer Begegnung und Auseinandersetzung hin zu einem besseren Miteinander ergeben kann (vgl. Vott 2002, S. 53). Hier setzt die interreligiose Soziale Arbeit an. In dieser Diplomarbeit werden zunachst einige religionswissenschaftliche und soziokulturelle Grundlagen benannt. Darauf aufbauend werden im Mittelteil der Arbeit die bekanntesten sozialwissenschaftlichen Studien zur Rolle der Religion bei muslimischen und christlichen Jugendlichen vorgestellt, hinterfragt und miteinander verglichen. Abschlieend werden ein