ISBN-13: 9783638872614 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 84 str.
ISBN-13: 9783638872614 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 84 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 1,0, Humboldt-Universitat zu Berlin, 129 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Engel "versinnlichen" die "hohere Bewahrung." Die vorgelegte Arbeit will zeigen, da diese Aussage Schleiermachers noch heute fur den "Privatgebrauch" zutrifft und biblisch gut begrundet ist. Die Untersuchung der biblischen Texte zeigt ebenso wie die Gegenwartskultur, da Engel einen Bereich symbolisieren, der der Vernunft schlechthin verschlossen bleiben mu. Die alttestamentliche Forschung hat fur den Engel Jahwes gezeigt, da dessen Auftreten oft in bewuter Unscharfe mit dem Gottes verschlungen ist. Der Engel Jahwes ist ursprunglich keine besondere Person, sondern ein Symbol individueller Gottesbegegnung. Bereits innerhalb der alttestamentlichen Texte zeigt sich aber eine Entwicklung, an deren Ende der Engel als Individuum (Raphael) die Fursorge Gottes fur den einzelnen verkorpert. Die Chiffre Engel wird mehr und mehr aufgelost zugunsten definierter Begriffe, die die Existenz von Engeln als besondere Wesen verlalich darstellen sollen. Schleiermacher weist zurecht darauf hin, da uber die Engel nichts gelehrt werden kann. Dem widersprechen letztlich alle Versuche eines deduktiven Engelbegriffs. Erst die konsequente Emanzipation von den Engelvorstellungen der Theologen und der Verzicht auf Vorstellungen von Engeln als eigener geschopflicher Gattung erlauben es, Engel als Moglichkeit der Versinnlichung des Transzendenten zu erkennen und zu nutzen. Das groe Interesse, das die Taufengel in jungster Zeit erfahren, ist der Anla einer kleinen Untersuchung der Bedeutung der Engel im Kontext der Taufe. Neben den nur skizzenhaft dargestellten historischen Grundlagen liegt hier das Augenmerk auf den Anknupfungsmoglichkeiten, die das Symbol Engel fur das Taufverstandnis des "Weihnachts-Christentums" (Morgenroth) bietet. In erster Linie ist hier naturlich das Bild des personlichen Schut