ISBN-13: 9783656645894 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 64 str.
ISBN-13: 9783656645894 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 64 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL - Gesundheitsokonomie, Note: 1,0, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Volkswirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Kleine Nutzergruppen, wie Kinder und Menschen mit seltenen Leiden, haben es am Arzneimittelmarkt schwer, da es verhaltnismaig wenig Medikamente fur sie gibt. Es lohnt sich fur Arzneimittelhersteller nicht, Medikamente fur diese Nutzergruppen zu erforschen, da die Ausgaben hoher sind als fur "normale" Medikamente und die zu erwartenden Einnahmen deutlich geringer. Um nachvollziehen zu konnen, wodurch Pharmaunternehmen allgemein und speziell im Bereich der Arzneimittel fur kleine Nutzergruppen Kosten entstehen, wird die Entwicklung eines neuen Medikamentes betrachtet. Auch bei Arzneimitteln fur Volkskrankheiten hatten Pharmahersteller ohne staatliche Regulierungen keine Moglichkeit, ihre Kosten zu decken. Deswegen konnen sie ihre Innovationen patentieren lassen und fur eine bestimmte Zeit konkurrenzlos am Markt verkaufen. Damit die Gesundheitsausgaben nicht immer weiter steigen, wendet der Staat verschiedene Regulierungsinstrumente an, um die Preissetzung der Pharmaunternehmen zu kontrollieren. Diese Arbeit beschaftigt sich mit den Nutzergruppen "Kinder" und "Menschen mit seltenen Krankheiten (Orphan Diseases)." Dabei geht es um die fehlenden wirtschaftlichen Anreize, politische Reaktionen darauf und ihre Folgen. Fur beide Gruppen wurden innerhalb der letzten zehn Jahre EG-Verordnungen verabschiedet. In diesem Rahmen ist es fur Pharmaunternehmen grundsatzlich Pflicht fur neue Medikamente auch Kinderstudien durchzufuhren. Fur Orphan Diseases enthalt die entsprechende EG-Verordnung Kriterien und wirtschaftliche Anreize fur die Entwicklung von "Orphan Drugs." Beide Verordnungen haben ihre Wirkung gezeigt und Fortschritte fur die kleinen Nutzergruppen erreicht. Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung weiter geht. Durch die EG-Verordnung sind kleine Nutzergruppen am Arzneimittelmarkt in jede