ISBN-13: 9783638921121 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 104 str.
ISBN-13: 9783638921121 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 104 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Volker, Note: 1,5, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Sozialwissenschaftliches Institut), 67 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Fuball spielende Roboter beim sogenannten RoboCup erregen bereits seit einiger Zeit das offentliche Interesse. Es sind Robotertechnologien, die aus den Laboren der Forschung zur Kunstlichen Intelligenz kommen. Ihre neuen Fahigkeiten bestehen darin, sich selbststandig fortzubewegen. Von diesen und anderen Entwicklungen ist die Soziologie nicht unberuhrt geblieben. Die neuere deutsche Techniksoziologie unternimmt schon seit langerem den Versuch, die neuen Technologien in die Sozialtheorie einzubeziehen, namentlich mit Hilfe der Akteur-Netzwerk-Theorie. Da die Roboter scheinbar immer menschlicher werden bzw. ihnen immer mehr menschliche Handlungsweisen implementiert werden, lautet die entscheidende Frage: Welche Ahnlichkeiten und welche Unterschiede bestehen (noch) zwischen menschlichen und technischen Aktivitaten? Welche Handlungseigenschaften konnen bei der gegenstandlichen Maschinen- oder der autonom wirkenden Robotertechnik beobachtet und welche ihnen zugeschrieben werden? In Auseinandersetzung mit der ANT und ihrer holistischen Perspektive wird diesen Fragen nachgegangen und gezeigt, worin die Moglichkeiten, aber auch die Grenzen solcher Technologien bestehen und welche Ansatze es derzeit gibt, sie mit soziologischen Begriffen zu beschreiben. Selbstverstandlich darf sich eine solche Fragestellung nicht davon verleiten lassen, sich ausschlielich dem Neuen zuzuwenden. Automaten oder Turschlieer, d. h. Sachtechnik, die sich nicht "vom Fleck" bewegt, muss ebenso in die theoretische Perspektive eingebunden werden. An ihr reibt sich die Soziologie seit jeher und wird deshalb auch eigens thematisiert.