ISBN-13: 9783656415343 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 64 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Universitat zu Koln, Sprache: Deutsch, Abstract: Die GrESt ist in Deutschland zwar als konstante, mit einem Aufkommen von ca. 6,3 Mrd. Euro im Jahr 20112 aber als vergleichsweise unbedeutende Steuer anzusehen. Dennoch stellt sie aus Kaufersicht bei der steuerlichen Strukturierung von Immobilienerwerben einen enormen Kostenblock dar, der nicht nur dort, sondern auch bei Unternehmenskaufen einen erheblichen Teil der Transaktionskosten ausmachen kann. Auch in Anbetracht steigender Grunderwerbsteuersatze reicht es daher heute langst nicht mehr aus, nur die ertragsteuerlichen Konsequenzen zu betrachten, vielmehr lasst es diese bereits "in den Hintergrund treten." Um die grunderwerbsteuerliche Belastung zu begrenzen, werden als Schwerpunkt die bisherigen, sich in der Praxis hierfur bewahrten Methoden dargestellt. Insbesondere gibt die aktuelle Finanzrechtsprechung, wenngleich hochstrichterlich noch nicht bestatigt, einen Ansto fur neue Uberlegungen in diesem Bereich. Geklart werden soll die Frage, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Varianten mit sich bringen und ob sich durch das Urteil des FG Koln tatsachlich eine neue Gestaltungsmoglichkeit etablieren kann. Bei der Betrachtung steht ein Verauerungsvorgang zwischen fremden Dritten im Mittelpunkt, sodass Umstrukturierungen im Konzern so wie die Steuervergunstigung des 6a GrEStG keine Berucksichtigung finden. Die relevanten Erwerbsvorgange sind zum einen der unmittelbare uber einen Asset Deal ( 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG), vor allem aber der durch das Gesetz fingierte mittelbare Erwerb eines Grundstucks uber einen Share Deal ( 1 Abs. 2a und Abs. 3 GrEStG).