ISBN-13: 9783841602695 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 152 str.
Uber Gott konnen wir kaum reden, denn er ist zu gross, als dass unsere Sprache ihn abbilden konnte. Auf der anderen Seite gilt: Was wir Kindern nicht erklaren konnen, haben wir selbst nicht verstanden, und das sind meist die elementaren Grundlagen. Aus dem Dilemma hilft, von Gott in bildhaften Gelichnissen zu predigen, so wie auch Jesus den Menschen seiner Zeit in Gleichnissen predigte. Gleichnisse vereinfachen, provozieren und machen verstandlich. Man weiss aber, dass sie nie die Wirklichkeit Gottes ganz fassen konnen. Gerade in unserer medialen Welt sind neue Bilder zu suchen. So wird die Niedrigkeit der Magd Maria zum Scheitern im Casting-Wettbewerb. Vor dem Ostergrab steht ein Malefiz-Stein, denn "Malefiz" heisst "schlechte Tat" oder "Sunde." Am Ende wird der Versuch gewagt, Gott in der funften Dimension neu zu denken. Die Theologie kann es nicht allein dem Kleinen Prinzen, Harry Potter und werbenden Versicherungs-Engeln uberlassen, Wunder zu wirken oder bildlich zu sprechen. Rhetorische Todsunden hingegen sind eine kirchliche Insidersprache, griechisch-romisches Uni-Esperanto, anekdotchenhafte Allerweltsweisheiten und ein allsonntaglicher Loffel aus dem Gnadeneintopf."
Über Gott können wir kaum reden, denn er ist zu groß, als dass unsere Sprache ihn abbilden könnte. Auf der anderen Seite gilt: Was wir Kindern nicht erklären können, haben wir selbst nicht verstanden, und das sind meist die elementaren Grundlagen. Aus dem Dilemma hilft, von Gott in bildhaften Gelichnissen zu predigen, so wie auch Jesus den Menschen seiner Zeit in Gleichnissen predigte. Gleichnisse vereinfachen, provozieren und machen verständlich. Man weiß aber, dass sie nie die Wirklichkeit Gottes ganz fassen können. Gerade in unserer medialen Welt sind neue Bilder zu suchen. So wird die Niedrigkeit der Magd Maria zum Scheitern im Casting-Wettbewerb. Vor dem Ostergrab steht ein Malefiz-Stein, denn "Malefiz" heißt "schlechte Tat" oder "Sünde". Am Ende wird der Versuch gewagt, Gott in der fünften Dimension neu zu denken. Die Theologie kann es nicht allein dem Kleinen Prinzen, Harry Potter und werbenden Versicherungs-Engeln überlassen, Wunder zu wirken oder bildlich zu sprechen. Rhetorische Todsünden hingegen sind eine kirchliche Insidersprache, griechisch-römisches Uni-Esperanto, anekdötchenhafte Allerweltsweisheiten und ein allsonntäglicher Löffel aus dem Gnadeneintopf.