ISBN-13: 9783640141654 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 96 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 1,3, Universitat Rostock (Historisches Institut), 111 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Buch geht es um die Manipulation von Geschichtsbewusstsein (also um das Individuum und dessen Vorstellung von Geschichte) durch Medien unserer Gesellschaft, die ein bestimmtes Bild von Geschichte vermitteln. Die Untersuchung erfolgt am Beispiel des Kriegsfilms "Der langste Tag." Dieser wurde auf seinen Wahrheitsgehalt hin uberpruft. Auerdem wurde die Wirkung bzw. die Manipulation des Films an vielen unterschiedlichen Versuchspersonen getestet, und zwar an Schulern, Studenten und Soldaten. "Der langste Tag" gilt als der teuerste Kriegsfilm aller Zeiten, ist von drei Regisseuren und oscarpramiert. Und der Zuschauer sieht sich den Film an, fragt sich, ist dieser Film authentisch und bis zu welchem Grad? Kann ich all das glauben, was mir dort auf dem Bildschirm vorgespielt wird? Sind es Fiktionen, die mit wenigen wahren Fakten vermischt werden, um die Spannung zu erhohen, dem passiven Zuschauer etwas "Action" zu bieten und um hohe Verkaufszahlen dieser Produktion zu erreichen? Oder liegt mit diesem Film ein Produkt vor, welches dieses tatsachliche historische Ereignis so glaubhaft, wahrhaft, einzigartig darstellt, wie es das nicht noch einmal gibt? Und wenn dies so ist, hatte man dann nicht eine beachtliche Moglichkeit den Schulern sowie der auerschulischen Offentlichkeit lehrend und zugleich fesselnd und spannend die beruhmteste Invasion der Kriegsgeschichte naher zu bringen und es sie hautnah nacherleben zu lassen? Doch bevor man sich dazu entscheiden kann, mussen der Film und die ihn umgebenden Einflussspharen genauer betrachtet werden.