ISBN-13: 9783656128830 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 28 str.
ISBN-13: 9783656128830 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, SRH Fachhochschule Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Denken ist Krieg, ein Krieg der Ideen. Ideenreichtum im sozialwissenschaftlichen und psychosozialen Kontext, erzeugt oft ein Bild, das sich durch unterschiedliche Konzepte, Wege und Moglichkeiten immer wieder aufs Neue zeichnet. Dabei ist die Idee und das Konzept der Anfang fur die Entstehung neuer Zukunftshorizonte. Konzeptionelle Neuerungen und alternative Praxisentwurfe werden auf Basis von unterschiedlichen Blickwinkeln ausgefuhrt, entweder wieder verworfen oder in das Fortschrittsprogramm der Sozialen Arbeit integriert. Manche Begriffe oder Konzepte erweisen sich dabei im Zyklus der Konjunktur als wertvoll, manche verlieren zunehmend an Bedeutung. Viele fuhren hierbei aber auch oft zu neuen Methoden, die produktiv eingesetzt werden konnen, um belastende Lebenssituationen zu verringern. Empowerment (im Kontext der Sozialen Arbeit), als Konzept der Selbstbemachtigung von Menschen in Lebenskrisen, hat sich dabei als sicherer Gewinner auf dem sozialwissenschaftlichen Ideenmarkt erwiesen. Dabei richtet sich der Blick dieses Konzeptes auf die Selbstgestaltungskrafte der Adressaten Sozialer Arbeit, mit der Zielsetzung diese einzusetzen, um zur positiven Veranderung bestehender und belastender Lebenssituationen beizutragen. Das einzelne Individuum, aber auch die Gruppe, ist sozusagen als Regisseur ihres eigenen Lebens anzusehen. Empowerment hierzu ist als Starkmacher, Befahiger von Selbstbestimmung und Selbstveranderung zu verstehen, das den Klienten bei der Suche nach Lebensraumen und Lebenszukunften unterstutzt, aber auch einen Zugewinn von Unabhangigkeit, sozialer Teilhabe und eigene Lebensregie verspricht. In der Sozialen Arbeit ist es, als Anstifter zur (Wieder-) Aneignung zur Selbstbestimmung eigener Lebensumstande, zu einem wichtigen Bestandteil professioneller Handlungskonzepte gewachsen. (Vgl. Herriger 1997, S.6ff