ISBN-13: 9783656449201 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Institut fur Soziologie und Sozialpsychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Gesellschaft, und die Auseinandersetzung mit dieser, hat seinen Ursprung in vorchristlicher Zeit bei den alten Griechen. Seit dieser Zeit wurden verschiedene Definitionsansatze gegeben. Von Platon und Aristoteles ausgehend bis zu dem Beginn der burgerlichen Revolutionen, und daruber hinaus, wurde uber die Gesellschaft kontrovers diskutiert. Daraus lasst sich erkennen, dass eine eindeutige Definition des Begriffes sehr schwer moglich ist. Dies liegt zum einen daran, dass sich eine Gesellschaft entwickelt und immer neue Einflusse auf sie einwirken. Nach Nietzsche ist nur das definierbar, was keine Geschichte hat" (Nietzsche, 1910, S. 373). Das gemeinsame Zusammenleben der Menschen erfordert die Beherrschung der inneren und ausseren Natur" (Adorno & Horkheimer, 1956, S. 22). Mit innerer Natur" ist die Triebkontrolle zu verstehen, die den Menschen zum Beispiel davon abhalt, sich bei Hungergefuhlen das nachstbeste Tier zu fangen und zu erlegen. War dies in den Anfangen der Menschheit noch alltaglich, so hat sich durch den Wandel von technischen Moglichkeiten und sozialer Verantwort eine Struktur gebildet, die diesen Trieb unterbindet. Die aussere Natur" spiegelt die allgemeine Umwelt wider. Die Menschen haben gelernt, die naturlichen Ressourcen zu ihrem Vorteil zu verwenden. Anfangs noch einfacher Werkzeugbau, heutzutage Energiegewinnung und Lebensmittelversorgung. Auch die Sichtweise der Gesellschaftsmitglieder erfuhr, bedingt unter anderem durch Wechsel in den Staatsformen, eine Entwicklung. Die Fragestellung nach der Gesellschaft beinhaltet also auch immer die Rolle des Staates, der als Gegensatz zu der Gesellschaft gesehen wird. Dabei ist herauszustellen, dass der Staat eine von der Gesellschaft geschaffene Organisationsform"