ISBN-13: 9783638824224 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
ISBN-13: 9783638824224 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Moderne Literatur, Note: 1,3, Universitat Erfurt (Philosophische Fakultat), Veranstaltung: Literatur turkischer Migranten in Deutschland, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Liebesmale, scharlachrot," ist der erste Roman von Feridun Zaimoglu, erschienen im Jahr 2000. Er ist in der seltenen Form des Briefromans geschrieben, was dem Schriftsteller erlaubt, die Geschichte, zwar in der "Ich-Form," aber dennoch aus verschiedenen Perspektiven heraus erzahlen zu konnen. In seinen vorhergehenden Werken "Kanak-Sprak," "Abschaum" und "Koppstoff" geht Feridun Zaimoglu der Frage nach, wie es sich als "Kanake" in Deutschland lebt, aber auch, wie die Deutschen mit diesem "Kanaken" umgehen. Er kritisiert dabei beide Seiten, indem er zeigt, dass es sowohl Einwanderer gibt, die sich nicht, oder nur so weit wie unbedingt notig, integrieren wollen, als auch Deutsche, die von einer all zu gelungenen Integration nichts wissen mochten oder soviel Integration von den Einwanderern erwarten, dass duies nicht mehr zu leisten ist. Diese kritischen Inhalte packt er dabei in beisenden Humor und er verleiht der typischen Sprache der "Kanaksta," also der hier lebenden, zumeist Jugendlichen Immigranten, Ausdruck, welche ein Mischmasch aus turkischer Grammatik, Deutsch und Straenslang darstellt und durch Zaimoglu erstmals literarische Verwendung findet. Mit "Liebesmale, scharlachrot" legte der Schriftsteller im Jahr 2000 eine auergewohnliche Liebesgeschichte vor, die nichts von dem vermissen lasst, was man von ihm gewohnt ist, auch wenn der Stoff, wie er selbst sagt, nicht mehr ganz so hart ist, wie in den vorhergehenden Buchern. Der Roman wird in kurzen Abschnitten und aus verschiedenen Perspektiven erzahlt und behandelt nicht zuletzt auch ganz triviale, alltagliche Probleme eines "Deutschlings" oder auch "Deutschlanders." Bei Hakan aus der Sicht des in Deutschland lebenden turkischstammigen Jugen