ISBN-13: 9783640758210 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,7, Universitat zu Koln (Institut fur Wirtschafts- und Sozialpsychologie), Veranstaltung: Hauptseminar "Arbeitszufriedenheit und Emotionsregulation," Sprache: Deutsch, Abstract: "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen." (Sigmund Freud) Stimmt es, dass Menschen grundsatzlich dahin tendieren negative Emotionen abzuschwa-chen und positive Emotionen zu verstarken? Und was genau beinhalten eigentlich die Ober-begriffe Schmerz oder Freude und welche Bedeutung haben sie fur ein Individuum? Jede Emotion, jeder Schmerz und jede Freude, werden von Person zu Person sehr unter-schiedlich empfunden und ihre Facetten konnen noch wesentlich differenzierter wahrgenom-men werden (Dougherty & Abe & Izard, 1996; Ulich & Mayring, 2003). So sind sich viele Menschen, wenn sie die generelle Emotion Schmerz empfinden, oftmals auch bewusst um welche Art von Schmerz es sich handelt und was dieses Gefuhl ausgelost hat. Diese differen-zierte Kenntnis von Emotionen hat einen hohen Informationsgehalt fur eine Person und kann als Entscheidungshilfe bezuglich bewusster Handlungen dienen. (Felman Barrett & Gross & Christensen & Benvenuto, 2001; Wranik & Feldman Barrett & Salovey, 2007) Auch die Annahme, dass Personen leidvolle Situationen grundsatzlich vermeiden oder ma-igen wollen, ist nicht allgemeingultig (Tamir & Mitchell & Gross, 2008). Stattdessen existie-ren fur jede Emotion unterschiedlich effektive Strategien fur ihre Modifikation, die entweder mit den besonderen Eigenheiten eben dieser Emotion oder den konkreten Zielen einer Person zusammenhangen (Gross & Richards & John, 2006; Rivers & Brackett & Katulak & Salovey, 2007). Ebenso relevant ist der Kontext einer emotionalen Erfahrung. Es macht einen Unterschied, ob ein und dieselbe Emotion im alltaglichen Leben oder am Arbeitsplatz erlebt wird (Gran-dey, 2000). Die