ISBN-13: 9783640109876 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: 1,3, Deutsche Sporthochschule Koln, Veranstaltung: Sport in der Antike, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eingebettet in die Ebene des Alpheios, am sudlichen Abhang des Kronoshugels liegt das beruhmte Stadion von Olympia. Noch heute besuchen jahrlich tausende Menschen das Stadion, das in dem Zustand wie es heute zu sehen ist, Mitte des 5. Jh. v. Chr. erbaut wurde und in der Neuzeit wiederhergestellt und restauriert worden ist. Aber noch vor einigen Jahrzehnten lag es unter einer riesigen Schwemmschicht, die das Stadion seit dem Mittelalter durchschnittlich ca. 5 m tief unter sich begrub. Erst 1936 begann man damit das gesamte Stadion durch Abtragen der Schwemmschicht freizulegen, zuvor hatte man bei den Grabungen von 1875- 1881 unter der Leitung von Ernst Curtius darauf verzichten mussen und lediglich einige Graben angelegt, um zumindest die Ablauf- und Zielschwellen des Stadions zu ermitteln. Am 22. Juni 1961 konnte das wiederhergestellte antike Stadion dann endlich feierlich eingeweiht werden; in diesem Zustand ist es heute immer noch zu sehen und zu bewundern. Doch was ist es, was die Menschen an diesem Stadion so fasziniert? Was ist der Grund dafur, dass es heute immer noch tausende Touristen an diesen Ort zieht? Nun, es ist kaum vorstellbar, dass allein, das in seiner Bauweise sehr schlichte und bescheiden wirkende Stadion der Grund dafur ist. So gibt es doch viel ansehnlichere und besser ausgestattete Stadien als jenes, wie es auf Abb. 1 zu sehen ist. Um es ganz banal auszudrucken, sieht man hier in Olympia nur eine sandige Laufbahn, die von begrasten Zuschauerwallen umgeben ist, auf denen nicht einmal steinerne Sitzreihen aufgebaut sind. Doch es ist wohl mehr die Bedeutung/ der Mythos" dieses Stadions und weniger seine schlichte Bauweise, der es bis in die heutige Zeit so bedeutsam und sehenswert gemacht hat. Die Olympischen Spiele genossen im Vergleic"