ISBN-13: 9783656654155 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 50 str.
Projektarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Handel und Distribution, Note: 1,0, AKAD-Fachhochschule Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutschland ist von einem demografischen Wandel gepragt. Die Bevolkerung wird zunehmend alter. Aus heutiger Sicht ist jeder Funfte alter als 65 Jahre, zur Mitte des Jahrhunderts erwartet man, dass es jeder Dritte sein wird. Ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein der Bevolkerung und eine erhohte Nachfrage nach einer besseren und umfangreicheren Versorgung mit gesundheitsspezifischen Produkten sind zu verzeichnen. Weiterhin ist eine steigende Ausgabenbereitschaft im Gesundheitsbereich durch die Bevolkerung zu beobachten. Fur viele Krankheiten, wie z.B. Krebs, AIDS und Multiple Sklerose, gibt es jedoch nach wie vor kein "Heilmittel." Viele Pharmaunternehmen befassen sich mit der Forschung und Entwicklung etwaiger Wirkstoffe. Gesetzliche Rahmenbedingungen verscharfen jedoch die Zulassung neuer Wirkstoffe. Rentable Arzneimittel verlieren nach und nach ihren Patentschutz. Das bedeutet, dass fur andere Pharmahersteller der Weg zur Herstellung von Generikas geebnet ist. Gleiche Wirkstoffpraparate werden von vielen renommierten Pharmaunternehmen, wie z.B. Ratiopharm(R), Hexal(R) und Stada(R) produziert. Rund 86000 Medikamente sind derzeit gelistet. Dem stehen aber nur rund 2750 Wirksubstanzen gegenuber. Gesetzliche Beschlusse tragen zusatzlich zur Veranderung des heutigen Gesundheitsmarktes bei. Zu den jungeren Regulierungsinstrumenten (April 2007) zahlen die Rabatte, die zwischen den Krankenkassen und Arzneimittelherstellern vereinbart werden. Fur jeden Wirkstoff und jede Krankenkasse ist ein anderer Hersteller denkbar. Die Apotheken sind gesetzlich dazu verpflichtet diese Rabattarzneimittel abzugeben. Demzufolge ist eine entsprechende Lieferfahigkeit gegenuber den Kunden ein Wettbewerbsvorteil. Durch die sich andernden Gegebenheiten, wird der Distribution eine immer groer werdende Bedeutung zugeschrieben. Da viele Arzneimittel