ISBN-13: 9783640562572 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
ISBN-13: 9783640562572 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Interkulturelle Wirtschaftskommunikation ), Veranstaltung: Kulturanthropologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Unbemerkt vom Rest der Welt hat sich die Religionsgemeinschaft der Amish zu Solar-Trendsettern entwickelt." berichtete Focus Online am 22.12.2008. Eine Entwicklung, die vor ein paar Jahrzehnten kaum denkbar gewesen ware. Das sich die Amish neuen wirtschaftlichen Tatigkeiten zuwenden, ist Ergebnis eines Prozesses, der sie zwang, teilweise ihre Existenz als Bauer aufzugeben. Damit verbunden sind nicht nur wirtschaftliche Transformationsprozesse, sondern insbesondere Veranderungen, welche die religiosen und kulturellen Grundpfeiler der Gemeinschaft nach und nach zerstoren. Die Amish leben eine Kultur, die schon seit fast 300 Jahren zu den stabilsten Glaubensgemeinschaften der USA zahlt. Eine Gemeinschaft, die sich aus einem radikalen Flugel der Reformation entwickelte und sich Wiedertaufer nannte. Bis heute stellen sie mit fast 100.000 Personen eine auffallige Erscheinung in der amerikanischen Bevolkerungsstruktur dar und haben es bis heute verstanden ihre Identitat, trotz vieler moderner Einflusse, zu bewahren. Die Amish verfugen uber ein breites Arsenal an kulturellen Ressourcen, welches es ihnen ermoglicht, ihre ethnische Subkultur zu erhalten und zu schutzen. In dieser Arbeit sollen ihre verschiedenen Strategien und kulturellen Codes dargestellt werden, die sie als Gemeinschaft so einzigartig machen. Ausgehend davon konnen Fragen beantwortet werden bezuglich ihrer Auffassung von Religion, Gemeinschaft, Kultur und Weltanschauung. Die Amish als Subkultur unterscheiden sich dabei in vielfaltiger Weise von Kulturen, die uns bekannt sind. Ihre eigene Auffassung von der restlichen Welt hingegen ist sehr hart, da sie aussenstehende Gemeinschaften als sundige Welt" deklarieren, zu der sie einen gross