Aus dem Inhalt : Anna Wolff-Poweska: Die doppelte Identität in den West- und Nordgebieten Polens - Wolfgang Kessler: Zwischen Deutschland und Polen. Zu Geschichte und Geschichtsschreibung des preußischen Ostens und polnischen Westens - Joachim Bahlcke: Deutsche Kultur mit polnischen Traditionen. Die Piastenherzöge Schlesiens in der Frühen Neuzeit - Beate Störtkuhl: Von 'deutscher Bauart' und 'steingewordenen Symbolen polnischer Kultur'. Architektur der Zwischenkriegszeit in Schlesien als Manifestation nationalen Behauptungswillens - Gerd Hentschel: Das Schlesische - eine neue (oder auch nicht neue) slavische Sprache? - Matthias Weber: Die Zuordnung Schlesiens zu "Polonia" in Quellen des 13. und 14. Jahrhunderts - Karol Sauerland: Deutsch-polnische Symbiosen? Samuel Gottlieb Linde, Tadeusz Zielinski, Elida Maria Szarota, Ludwig Zimmerer - Jörg Hackmann: Deutschlands Osten - Polens Westen als Problem der Geschichtsschreibung. Anmerkungen zu einer vergleichenden Historiographiegeschichte - Kurt Dröge: Kulturwissenschaft im polnischen Pommern: ein Perspektivenwechsel? - Rex Rexheuser: Deutsche Geschichte als polnisches Problem. Beobachtungen zum tausendjährigen Jubiläum in Danzig 1997 - Detlef Hoffmann: Die Grunwald/Tannenberg-Monumente. Zu den nationalen Denkmalkulturen in Polen und Deutschland - Jens Stüben: Die kulturpolitische Zeitschrift "Ostdeutsche Monatshefte" und ihr 'Kampf' um den 'deutschen Osten' (1920-1939) - Eckhard Grunewald: Der "deutscheste der deutschen Dichter"? Stationen der Eichendorff-Rezeption in Oberschlesien und darüber hinaus.
Der Herausgeber: Matthias Weber, Historiker, 1985-1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Stuttgart, Promotion 1989. Seit 1990 im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa; 1996 Habilitation an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte Schlesiens, zur Geschichte des Alten Reichs in der Frühen Neuzeit und zur frühneuzeitlichen Rechtsgeschichte.