ISBN-13: 9783656153740 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 74 str.
ISBN-13: 9783656153740 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 74 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Universitat Kassel, Veranstaltung: Dissozial-aggressive Kinderund Jugendliche/ Psychoanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, sowohl in einer Jugendwohngruppe, als auch bei der Jugendhilfe im Strafverfahren (Jugendgerichtshilfe), habe ich selbst erfahren was es bedeutet, wenn das Jugendamt und andere Beteiligte bei Jugendlichen mit komplexen Problemlagen an ihre Grenzen stoen. Deshalb habe ich einen "ungelosten, komplizierten Fall" der Jugendhilfe im Strafverfahren ausgewahlt, um diesen im Rahmen der Arbeit psychoanalytisch zu hinterfragen. Zuerst erfolgt jedoch die Erlauterung des Systems der Kinder- und Jugendhilfe auf der Grundlage des SGB VIII. Dies geschieht, um die Handlungsweisen des Jugendamtes im Bezug auf mein Fallbeispiel besser nachvollziehen zu konnen. Im Folgenden versuche ich einen Zugang zum Verstandnis der Dissozialitat von der psychoanalytischen Theorie psychischer Konflikte zu schaffen. Dieser Zugang beinhaltet die Odipale Wende, die Ich- Storung, die Problematik des Uber- Ichs und damit einhergehend, die narzisstischen Storungen als Teil der dissozial- aggressiven Storungen. Die genannten Bereiche sind ebenfalls vor dem Hintergrund der vorliegenden Problematik des Fallbeispiels ausgewahlt worden. Den inhaltlich umfangreichsten Teil der Arbeit stellt somit auch die chronologische Erlauterung des Fallbeispiels dar (Punkt 3). Die umfangreiche Darstel-lung meines Fallbeispiels ist erforderlich, um die komplexe Problematik der Ge-schichte zu erfassen und um im Anschluss eine Interpretation erstellen zu kon-nen. Dem Fallbeispiel folgt sowohl eine Interpretation im Bezug auf die Vorgehensweise der Jugendhilfe (und deren Grenzen), als auch eine Interpretation des Falls aus der Sicht der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie. Zur Erganzung befinden sich im Anhang ein Auszug aus dem BGB sowie zwei handschriftliche Doku