ISBN-13: 9783656114277 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 64 str.
ISBN-13: 9783656114277 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 64 str.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Technische Universit t Berlin (Zentrum f r Interdisziplin re Frauen- und Geschlechterforschung), Veranstaltung: Gender in Organisationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Laut von Bettina Heintz These (2008: 231) sind wir heute mit einer Vielfalt von Formen und Intensit tsgraden von geschlechtlicher Differenzierung und Ungleichheit konfrontiert. In diesem Zusammenhang spricht sie von einer De-Institutionalisierung der Geschlechterdifferenz, in der Geschlechterasymmetrien nicht mehr rechtlich und kulturell abgesichert sind, sondern zunehmend illegitim reproduziert werden. Heintz Erkl rungsversuch f r diese Illegitimit t der Reproduktion der Geschlechterdifferenz sind Interaktionen, die durch kulturelle Perzeption und damit einhergehenden Erwartungshaltungen und Verhalten gepr gt sind. (vgl. 2008: 235) Dem liegt die Ansicht eines sozialkonstruktivistisch Verst ndisse von Geschlecht als ein Konstrukt, das (historisch) konstruiert wurde und dekonstruiert, also ver ndert werden kann, zugrunde. Als Effekt sozialen Handelns und sozialer Institutionalisierungsprozesse basiert es nicht auf deren nat rlicher Vorgabe. Inwiefern zeichnet sich tats chlich ein Wandlungsprozess in Zeiten der Postmoderne als eine "De-Institutionalisierung der Geschlechterdifferenz" ab, wo in funktional differenzierten Gesellschaften die Unterscheidung und Hierarchisierung der Geschlechter zunehmend dysfunktional wird und stattdessen andere Differenzierungslinien an Bedeutung gewinnen? Die Frage lautet also: Ist die Vorstellung der De-Institutionalisierung von Geschlechtsdifferenz als Prozess plausibel und aktuell? Im Folgenden wird der De-Institutionalisierungthese Heintz (2008: 231) nachgegangen und diese - anhand ihres Verst ndnisse des Begriffes und des Prozesses - detaillierter nachgezeichnet. Der zweite Teil ihrer These weist darauf hin, dass sich trotz dieses De-Institu