ISBN-13: 9783640184712 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 80 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: 1,0, Technische Universitat Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Historisches Seminar), 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...] Welchen gesellschaftlichen Stellenwert der Sport heute besitzt, demonstrierte nicht zuletzt vergangenes Jahr die Weltmeisterschaft in Deutschland, die Millionen Menschen weltweit in ihren Bann zog und sie fur rund vier Wochen auf ein sportliches Groereignis fokussieren lie. Die Zusammensetzung aktueller Profi- und Amateurmannschaften sowie des Publikums von den Bundesligastadien bis hin zu den Dorf- und Kleinstadtplatzen kommt einem Querschnitt durch die deutsche Gesellschaft gleich. Fuball hat heute in allen Schichten und Milieus Anhanger und aktive Teilnehmer und wird damit zu Recht als Volkssport bezeichnet. Dass dem jedoch nicht immer so war, liegt auf der Hand. Vielmehr dauerte es nach der Einfuhrung des, englischen Spiels' in den 1870er-Jahren uber ein halbes Jahrhundert, ehe der Fuball die deutsche Bevolkerung in groerem Ausma erfasste. Diese Arbeit befasst sich daher mit der Einfuhrung und Verbreitung des Fuballsports in Deutschland. Sie untersucht die Faktoren, die fur die Verbreitung des Spiels von Bedeutung waren und fragt nach den hauptsachlichen sozialen Tragern seiner Entwicklung. Zu klaren ist weiterhin, welche gesellschaftlichen und politischen Umstande den Etablierungsprozess des Fuballs verlangsamten bzw. beschleunigten. Der Betrachtungszeitraum erstreckt sich von der Einfuhrung des Spiels in den 1870er-Jahren bis zum Ersten Weltkrieg, der wie fur Deutschland generell auch fur die Fuballgeschichte eine Zasur darstellte. Mehr als einen knappen Ausblick auf die weitere Entwicklung in der Weimarer Republik kann diese Arbeit aufgrund des vorgegebenen Umfangs nicht leisten. Die Herausbildung des modernen Fuballs in England und Erlauterungen uber das Turnen als dem deutschen, Sport' des 19. Jahrhunderts markieren de