ISBN-13: 9783640701025 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
ISBN-13: 9783640701025 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Padagogik - Reformpadagogik, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Institut fur Padagogik), Veranstaltung: Padagogische Hermeneutik, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung .................................................3 2. Biographische und historische Hintergrundinformationen .....4 3. Interpretatorische Vorgehensweise ..........................9 4. Interpretation nach Klafki ................................10 4.1 Quellenkritik ....................................10 4.2 Semantische Analyse - Syntaktische Mittel - Gedankliche Gliederung .......................14 5. Fazit .....................................................18 Literaturverzeichnis .........................................19 1. Einleitung I would rather Summerhill produced a happy street sweeper than a neurotic prime minister.1 (A. S. Neill) Mit dieser Aussage lasst der Padagoge Alexander Sutherland Neill deutlich auf seine edukativen Prioritaten schliessen. Gluckliche Strassenkehrer sind ihm lieber als neurotische Premierminister. Auch in den Unterkapiteln "Das unfreie Kind" und "Das freie Kind," in seinem Buch "Theorie und Praxis der antiautoritaren Erziehung - Das Beispiel Summerhill," die ich zur Beantwortung der Frage als Grundlage nehmen werde, fallen haufig Begriffe wie "glucklich," "frei" und "un-gezwungen." Diese Worter sind grundlegende Begriffe der Summerhill-Philosophie. Diese Phi-losophie findet auf der einen Seite Bewunderung, auf der anderen Seite bietet sie jedoch auch die Grundlage fur Kontroversen. Die antiautoritare Erziehung kann als "naturliche Form der Erziehung" angesehen werden, aber auch die Frage aufwerfen, ob sie nicht vielleicht zu nachlassig und blauaugig ist, in einer Gesellschaft, die von Begriffen wie "Disziplin," "Gehorsam" und "Anpassung" gepragt ist. Zusammengefasst soll es in dieser Arbeit darum gehen, wie Neill das Spannungsverhaltnis z