ISBN-13: 9783640617661 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Technische Universitat Dresden (Geschichte), Veranstaltung: Die griechische Knabenliebe, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit das Basiswissen uber die Knabenliebe zu behandeln, wie zum Beispiel die einzelnen Sitten der Werbung, ware muig und wurde den Rahmen sprengen. Vielmehr soll hier eine Art Grundlagenforschung betrieben werden. Fragen nach ihrer Mitwirkung am Erfolg des Krieges oder nach ihrem konkreten Auftreten in verschiedenen Gesellschaften, sind sehr spezifisch und somit in nur allzu kurze Antworten zu bannen. Die Frage nach dem Zusammenhang ist hier demnach mit Absicht gewahlt worden, da diese Fragestellung eigenstandige Schlussfolgerungen und Deutungen der Thematik in Bezug auf die genutzten antiken Quellen zulasst, ohne einfach nur nackte Ereignisse aufzuzahlen und ihre Ergebnisse ohne Wertung zu betrachten. Da die Verbindung von Paderastie und Kriegsfuhrung im antiken Griechenland oft aufgestellt und mindestens ebenso oft widerlegt wurde, soll die Arbeit einzelne Bereiche nach ihrer Wahrscheinlichkeit fur diese Verknupfung hin untersuchen, um so ein bestandigeres Fundament fur spatere Argumentationen zu liefern. Um dem nachzugehen, sind hier mehrere Herangehensweisen gewahlt worden. Zu Beginn findet man die Konfrontation mit der reinen Logik der Paderastie. Abgesehen von dem Argument: "Ja, es gab sie ," sollen hier Hintergrunde untersucht werden, um zu belegen, dass es in der antiken Gesellschaft Platz gab fur diese gleichgeschlechtliche Tradition. Dies dient als Grundlage, um im Anschluss auf das eigentliche Thema dieser Arbeit hinzuleiten, indem mit Hilfe antiker Quellen geklart wird, wie sich die Liebe zweier Menschen in paderastischer Hinsicht verbinden lasst mit dem Gebiet der Kriegsfuhrung. Fur diese beiden Themenkomplexe dient vor allem Homers Werk "Ilias" als mageblicher B