ISBN-13: 9783640347513 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 148 str.
ISBN-13: 9783640347513 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 148 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,9, Universitat zu Koln (Heilpadagogische Fakultat), Sprache: Deutsch, Abstract: 1990 begann der Einzug der emotionalen Intelligenz in die wissenschaftliche Welt. Mit dem Bestseller "Emotional Intelligence" (1995) von DANIEL GOLEMAN, schaffte es das Konzept der emotionalen Intelligenz auf die Titelseite des Time Magazine vom 2.Okt. 1995 mit dem Titel: "The EQ factor." Das Spektakulare des Ansatzes der emotionalen Intelligenz ist die Annahme von GOLEMAN (1997), dass emotionale Intelligenz eine grundlegende Personlichkeitseigenschaft sei . Dagegen gehen SALOVEY und MAYER (2000) davon aus, dass die emotionale Intelligenz eine wesentliche Voraussetzung fur die optimale Funktionsfahigkeit der Personlichkeit darstellt . Diese Arbeit wurde im Fachbereich der Heilpadagogischen Psychologie geschrieben. Dennoch wurde es als wichtig erachtet, "uber den Tellerrand hinaus zu schauen" und diese Arbeit interdisziplinar zu reflektieren. In der zweiten Halfte des zwanzigsten Jahrhunderts erleben wir ein noch nie da gewesenes Interesse am Wohlergehen der Kinder. Eltern erkennen, dass ihre taglichen Interaktionen einen tiefen Einfluss auf das Leben ihrer Kinder haben. Das hangt u.a. damit zusammen, dass offenbar jede Kindergartengeneration kluger wird. Mit der derzeitigen Menge an Informationen war bis heute noch keine Generation konfrontiert. Welche Auswirkungen dieser Informations-, Medien- und Reizuberfluss haben wird, wird abzuwarten sein. Es ist zu beobachten, dass parallel zu dieser Entwicklung, die emotionalen und sozialen Fahigkeiten der Kinder stark abnehmen (vgl. GOLEMAN 1997). Vielen Sozialwissenschaftlern zu Folge, sind die Probleme heutiger Kinder auf die komplexen Veranderungen der Sozialstruktur zuruckzufuhren, die sich in den letzten vierzig Jahren entwickelt haben. Hierzu gehoren gestiegene Scheidungs- und Trennungsraten, der extreme Negativeinfluss des Fernsehens und and