ISBN-13: 9783640159529 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: keine, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur Europaische Ethnologie ), Veranstaltung: Frauenmacht und Mannerherrschaft im Islam und Christentum, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ausarbeitung dieses Themas wird anhand von 6 verschiedenen Texten erarbeitet. Dabei ist es wichtig zu erwahnen, dass die beiden Texte von Martin Riesebrodt, einem Soziologen, der unter anderem Aufenthalte am Center for European Studies und dem Soziologie-Department der Harvard-Universitat, sowie dem Research Institut of the Humanities des Dartmouth College zur Erstellung dieser Texte verzeichnen kann, vergleichend zu 4 anderen Wissenschaftlerinnen, die sich allein mit dem Islam in Ihren Studien beschaftigt haben, in dieser Arbeit gelesen wird. Martin Riesebrodt versucht in seiner Arbeit als erster mit seiner Gegenstandsbestimmung, seiner Vorgehensweise und seinen Ergebnissen fur die weitere universalhistorisch vergleichende Erforschung des Fundamentalismus in allen Religionen eine Basis zu legen, Hypothesen anzubieten und neue Fragen zu stimulieren. Seine Definition von Fundamentalismus steht im Gegensatz zu der heutigen allgemein verbreiteten Auffassung. Fur ihn ist Fundamentalismus kein religios gefarbter Populismus oder Faschismus im religiosem Gewande, sondern ein eigenstandiger Typ sozialer Bewegung, der unter Beschworung einer mythischen Vergangenheit das traditionalistische Lager politisch mobilisieren will. Die zentrale These seiner Texte beinhaltet, dass es sich beim Fundamentalismus um eine stadtische Bewegung handelt, die primar gegen die Auflosung personalistischer-patriarchalischer Ordnungsvorstellungen und Sozialbeziehungen sowie deren Ersetzung durch versachlichte Prinzipien gerichtet ist. Es handelt sich um die nativistische Phase innerhalb von Erweckungsbewegungen, die versucht gegen den epochalen Wandel, der keineswegs auf die Beziehungen zwischen den Gesc"