ISBN-13: 9783638915748 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 116 str.
ISBN-13: 9783638915748 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 116 str.
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Biologie - Humanbiologie, Note: Magna cum laude, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Abteilung fur Neuroradiologie), 197 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Appliziert man Nikotindampf in niedrigen Konzentrationen auf die nasale Mukosa, so ruft es Geruchsempfindungen hervor. In hoheren Konzentrationen ruft Nikotin zusatzlich ein Brennen oder Stechen in der Nase hervor. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war, die Hirnaktivierungen nach intranasaler Stimulation von S(-)-Nikotin in niedrigen, olfaktorisch leicht uberschwelligen versus hohen, trigeminal leicht uberschwelligen Konzentrationen zu vergleichen. Zuerst wurden die individuellen Geruchs- und Schmerzschwellen von Nikotin von jeweils 30 gesunden Gelegenheitsrauchern mittels PC-kontrolliertem Olfaktometer bestimmt. Danach wurden funktionelle Kernspinuntersuchungen mit einem 1,5 Tesla Magnetresonanztomographen wahrend der Applikation von intranasalen Nikotinreizen in olfaktorisch und trigeminal leicht uberschwelligen Konzentrationen durchgefuhrt. Nach den Bildgebungsexperimenten nahm ein Teil der Probanden an einem weiteren Experiment teil. Wahrend dieses Experiments sollten die Probanden die Intensitat der olfaktorischen und trigeminalen Wahrnehmung wahrend intranasaler Nikotinstimulation auerhalb des Magnetresonanztomographen bewerten. Dabei wurden die gleichen Stimulationsparadigmen verwendet wie wahrend der Bildgebungsexperimente. Obwohl die subjektive Wahrnehmung von Nikotindampf in niedrigen und hohen Konzentrationen sich deutlich voneinander unterschied, konnten Aktivierungen in nahezu gleichen Hirnarealen in beiden Experimenten gefunden werden. Diese Hirnareale entsprachen Arealen, von denen bekannt ist, dass sie fur die olfaktorische Informationsverarbeitung zustandig sind, aber auch Arealen, die spezifisch fur die Verarbeitung von schmerzhaften Reizen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl das olfaktorische, als au