ISBN-13: 9783640424573 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 180 str.
ISBN-13: 9783640424573 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 180 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Technische Universitat Dresden (Institut fur Sozialpadagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaft), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Auszuge aus den Gutachten: "Es ist eine ausgezeichnete theoretisch-empirische Arbeit mit hohem Anwendungswert.," "breite fundierte Literaturbasis," "ubersteigt bei weitem die durchschnittlichen Leistungen einer Diplomarbeit," "wird in konzentrierter und elaborierter Weise mit uberaus klaren Begriffen der aktuelle (demographische) Wandel der Gesellschaft ... dargestellt," "Geschichte des Begriffs der Lebenslage verdient eine Wurdigung," "die Arbeit (ist) genau, korrekt und in leicht lesbarer Form erstellt," Abstract: Wohnen zahlt zu den Grundbedurfnissen des Menschen. Die raumliche Abgrenzung einer Wohnung bietet einen geschutzten Raum, Kontinuitat und Orientierung in einer sich standig verandernden Umwelt, einen Ort der Selbstbestimmung und des Auslebens von Kreativitat. Die Wohnung und das Wohnumfeld sind wichtige Handlungsraume, deren Bedeutung mit dem Alterwerden wachsen. Mehr frei verfugbare Zeit kann und muss, wenn sich der raumliche Aktionsradius verkleinert, auf das Wohnen verwendet werden. Gesundheitliche Einschrankungen konnen die Fahigkeiten zur selbststandigen Lebensfuhrung in den eigenen vier Wanden oder die sozialen Kontaktmoglichkeiten auerhalb der Wohnung beeintrachtigen. Die Wohnumwelt als Ermoglichungs- und Anregungsraum kann bei entsprechender Gestaltung eine unterstutzende Funktion bei der Alltagsbewaltigung im Alter einnehmen. Umfassende gesellschaftliche Veranderungen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, welche unter anderem im demographischen Wandel ihren Ausdruck finden, erregen mit zunehmender Brisanz die wissenschaftliche und offentlich-politische Aufmerksamkeit gegenuber den Lebenslagenrisiken des Alters. Im Kontext der offensichtlicher gewordenen fiskalischen Krise nicht nur des Sozialstaats, sondern auch der Ko