ISBN-13: 9783638750165 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das bayerisch-tschechische Grenzgebiet steht nach der Wende und nach dem EU-Beitritt der osteuropaischen Lander in einer wirtschaftlich wegweisenden Phase. Aus einer Randlage Europas ruckt Ostbayern innerhalb von ca. 15 Jahren in die Mitte der europaischen Union und des liberalisierten grenzuberschreitenden Marktes. Dies birgt durch das Lohn- und Preisgefalle einen erhohten Konkurrenzdruck, aber auch neue Markte welche erschlossen werden konnen. Eine hinzukommende Schwierigkeit ist das Fordergefalle zu Tschechien. Dies zeigen die Erfahrungen in den Grenzgebieten zu Thuringen und Sachsen, wo die Forderhochstsatze fur Arbeitsplatzschaffende Investitionen bei 35 % fur grosse Unternehmen beziehungsweise 50 % fur KMU liegen (das gleiche gilt fur die Tschechische Republik), sind in Bayern hohere Fordersatze (18 % fur grosse Unternehmen, 28 % fur KMU) durch die Vorgaben der EU ausgeschlossen. Unter diesen Rahmenbedingungen wird es immer schwieriger, Betriebe auf bayerischer Seite anzusiedeln beziehungsweise zu halten, da die gesamte tschechische Republik ausser Prag Hochstfordergebiet ist. Das ostbayerische Grenzland wird sich dann einem ahnlich starken Fordergefalle mit den gleichen Konsequenzen fur die Wirtschaft ausgesetzt sehen, wie Nordbayern nach der Wende."