ISBN-13: 9783668165687 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Zeitalter Weltkriege, Note: 2, Leopold-Franzens-Universitat Innsbruck (Zeitgeschichte), Veranstaltung: Proseminar Zeitgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden gehe ich der Frage nach, ob es wirklich die Angst einer Vormachtstellung Deutschlands war, die Grobritannien in den Ersten Weltkrieg fuhrte. Auch mochte ich einen Blick darauf werfen, inwieweit die deutsche Verletzung der belgischen Neutralitat Grund fur den britischen Kriegseintritt war. Was spielt sich im Hintergrund oder gar im "Unterbewusstsein" der Briten in den letzten Tagen vor Kriegsbeginn ab? "The lamps are going out all over Europe; we shall not see them lit again in our liftime." Mit dieser Aussage des britischen Auenministers Sir Edward Grey, war eine treffende Metapher fur die Geschehnisse in Europa im Jahre 1914 formuliert worden. Ware der Erste Weltkrieg bei genauerer Betrachtung doch vermeidbar gewesen. Vor allem bezugnehmend auf den britischen Historiker Niall Ferguson (Der falsche Krieg), unter Berucksichtigung anderer - zum Beispiel Christopher Clarks "The Sleepwalkers" und Uberblickswerke zum Ersten Weltkrieg - gehe ich der Annahme nach, dass die Verletzung der belgischen Neutralitat durch Deutschland, wenn uberhaupt, nur einen geringen Bruchteil zum britischen Kriegsbeitritt beitrug. Vielmehr versuche ich hier die Hypothese aufzustellen und zu belegen, dass schlussendlich die britische Angst unterzugehen und alleine gegen die anderen europaischen Machte dazustehen, Hauptgrund fur den am 04.08.1914 erklarten Eintritt in den Ersten Weltkrieg und fur das vier Jahre lang dauernde Massensterben britischer Manner war. Hierzu werde ich einen kurzen Blick auf die innenpolitischen Probleme Grobritanniens werfen. Die wichtigen Punkte, Bundnispolitik und Rustungspolitik, werden ebenfalls Platz in meiner Arbeit finden. Zu guter Letzt werde ich mich naturlich noch der britischen Auenpolitik widmen, die