ISBN-13: 9783638862394 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 116 str.
ISBN-13: 9783638862394 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 116 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin ( Otto-Suhr-Institut), 137 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Finanzen des Bundes sind in einem desolaten Zustand. So deutlich hat das Eichel vor der Wahl naturlich nie gesagt. Doch er hat einen Haushaltsentwurf fur das Jahr 2006 hinterlassen, der nur ein Pradikat verdient: vollig illusorisch" (Die Zeit, 6.10.2005, S. 27). Der ehemalige Finanzminister ist mit seinem erklarten Ziel gescheitert, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Fur seinen Nachfolger sieht es konjunkturell besser aus, dafur muss er sich Forderungen der Ministerien, der Burger und der EU erwehren. Vor diesem Hintergrund gewinnt die vom Autor gestellte Frage nach dem "kausalen Einfluss von Faktoren" fur die Reduktion von Staatsschulden einen hohen Stellenwert. Was tragt er zur Erreichung dieses ehrgeizigen Ziels bei? Vorgehensweise und Methode: Der Autor geht in zwei Schritten vor. Im theoretischen Teil fuhrt er zunachst behutsam in das Thema ein und erlautert insbesondere den vergleichenden Ansatz. Vier Lander (Deutschland, Grobritannien, Finnland und Schweden) werden nach dem konkordanzmethodischen Verfahren ausgewahlt, das heit, sie ahneln sich in der soziookonomischen wie auch in der politisch-institutionellen Struktur, bei letzterer jedoch mit einigen wichtigen Ausnahmen, und zeigen in der abhangigen Variable - namlich dem Abbau der Staatsschulden - groe Unterschiede (Kapitel 1). Woran das liegen konnte, wird in vier Zwischenschritten ausgefuhrt. Zunachst wird das Politikfeld "Staatsverschuldung" begrifflich und konzeptionell aufgearbetet, einschlielich des Forschungsstandes. Die letzteren Ursachen konnten insbesondere darin liegen, dass Regierungen moglicherweise trotz guten Willens durch politisch-institutionelle Blockaden daran gehindert werden (Kapitel 2). Darum bietet sich der in den letzten Jahren entwickelte Ansatz