Aus dem Inhalt: Das Idealbild einer Hebamme seit der Antike - Hebammendienste als solidarische Hilfe unter Frauen im Mittelalter - Das Hebammenamt und der Wandel zum traditionalen Beruf im 18. Jahrhundert - Person und obrigkeitlich reglementierte Aufgaben der Amtshebamme: Nottaufe, Anzeige unehelich Schwangerer usw. - Hebammenordnungen und Eide - Ausbildung, Examinierung und Vereidigung - Hebammenlehrbücher in Mainz - Männliches Heilpersonal und die Akademisierung der Geburtshilfe - Wechselseitige Beziehungen und Konkurrenz zwischen Hebammen, chirurgischen und akademischen Geburtshelfern - Erklärungsmodelle zur Ambivalenz im Bild der Hebamme - Soziale Stellung, Besoldung und Privilegien - Das Selbstbild der Hebammen in Bittschriften und Bewerbungsschreiben.
Die Autorin: Claudia Hilpert wurde 1972 in Mannheim geboren. Von 1991 bis 1998 studierte sie Medizin in Mainz, wo sie 1999 am Medizinhistorischen Institut promovierte. Zur Zeit ist sie an der Universitätsklinik Mainz im Bereich Kardiologie tätig.