ISBN-13: 9783531149660 / Niemiecki / Twarda / 2006 / 320 str.
ISBN-13: 9783531149660 / Niemiecki / Twarda / 2006 / 320 str.
Bundesrepublik Frauen an der Hochschule und insbesondere die Frauen- und - schlechterforschung noch kaum eine Rolle spielen. Eine Ausnahme stellt der Beitrag von Theresa Wobbe iiber Soziologinnen in Deutschland im Jahrbuch fiir Soziologie-Geschichte 1993 (vgl. Wobbe 1995) in- fern dar, als es 2war im wesentHchen um Soziologinnen zur Zeit der ersten Frau- bewegung geht, aber es werden Parallelen zur Situation von Soziologinnen an Hochschulen in den 1970er Jahren gezogen. So stellt Theresa Wobbe im Anschluss an Landmeier nach dem starken Personalausbau in den 1970er Jahren eine ausgepragte Dominanz der mannlichen Soziologen" (Landmeier 1987: 392. In: Wobbe 1995: 93) fest. Nach dessen Auswertung von Vorlesungs- und Personalv- zeichnissen (vgl. Landmeier 1987: 379) konnte nur bis Mitte der 1970er Jahre der Nachteil der Geschlechtszugehorigkeit durch den Vorteil der Generationszuge- rigkeit ausgegHchen werden" (Landmeier 1987: 383). Nach Erhebungen zur E- wicklung des Hochschulpersonals zwischen 1960 und 1983 (vgl. Kohler 1989: 493) gibt es nach der Mitte der 1970er Jahre aufgrund der ungiinstigen Altersstruktur (geringer Ersatzbedarf) und der praktisch unveranderten SteUenzahl (kein Erwei- rungsbedarf) gerade zu dem Zeitpunkt, zu dem die Frauen verstarkt als Absolv- ten und als Bewerber um HochschullehrersteUen auf dem Arbeitsmarkt erscheinen, so wenig Neueinstellungen, dass Veranderungen in der Zusammensetzung des - samtbestandes an Hochschulen nur sehr langsam eintreten konnen" (Kohler 1989: 509f. )."